VW Sharan: Ein Freund der Familie

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Funktional: Verschiebbare und wesentlich bequemere Einzelsitze als beim Vorgänger

Normalerweise kommt bei Volkswagen alle sechs bis acht Jahre ein neues Modell auf den Markt. Die Ausnahme ist der Sharan. Der startete 1995 und wurde 2002 überholt.

Dann war nichts mehr. Jetzt endlich kommt ab dem 3. September ein neuer Sharan auf den Markt. Zu Preisen ab 28 875 Euro; das ist löblich, denn bislang kostete das Basismodell 29 350 Euro.

Die Front entspricht nun dem aktuellen VW-Familiengesicht mit niedrigem und breitem Kühlergrill. Das gesamte Design wurde gestrafft, klare Linien verleihen dem Sharan mehr Dynamik. Unterstrichen wird dies von der um 22 cm auf 4,85 m gewachsenen Länge. Auch die Breite hat um neun Zentimeter auf 1,90 m zugelegt. Dennoch wirkt der VW keineswegs klobig.

Der neue VW Sharan

Der neue VW Sharan

Vielmehr kommen die Größe und der Radstand von 2,92 Metern dem Innenraum zugute. Einen leichten Zugang zum Fond gewähren die großen seitlichen Schiebetüren. Serienmäßig rollt der Neue mit fünf Sitzen von den Bändern.

Der neue VW Sharan ist da - die ersten Bilder

Seat Alhambra mit Sharan DNA

Gegen Aufpreis stehen das „Sechssitzer-“ und das „Siebensitzer-Paket“ ab 1535 Euro in der Ausstattungsliste. Im Sechssitzer nehmen die Passagiere in der zweiten und dritten Reihe jeweils auf zwei Einzelsitzen Platz. Bei allen Varianten sind die Sitze der zweiten Reihe in der Länge verschiebbar, außerdem lassen sich die Lehnen in der Neigung um 20 Grad verstellen. Sogar in der dritten Sitzreihen, die in vielen Fahrzeugen der Wettbewerber höchstens Kindern zugemutet werden kann, wird Menschen bis Ein Freund der Familie Mit dem neuen Sharan bietet VW einen modernen Van ab 28 875 Euro an zu 1,70 Meter Körpergröße ein gewisser Komfort geboten.

Durch das sogenannte Easy-Fold- Sitzsystem lassen sich alle Rücksitze mit wenigen Handgriffen komplett umlegen. So ergibt sich ein ebener Ladeboden mit mehr als zwei Meter Länge. Das Ladevolumen liegt je nach Sitzkonfiguration bei 300 bis 2430 Liter.

Flexibel: Die breiten Schiebetüren bieten einen sehr bequemen Zugang.

Ein Reisemobil für die Familie ist der Sharan schon in der Basisversion Trendline: 33 Ablagemöglichkeiten bieten Raum für Karten, Trinkbecher und Kleinigkeiten. Sieben Airbags, ESP und eine elektrische Kindersicherung für die Fond-Schiebetüren bilden eine sehr solide Sicherheitsausstattung und die serienmäßige Klima- und Audioanlage sorgen für Kühlung und Unterhaltung. Optional gibt es unter anderem eine Rückfahrkamera, ein Panorama- Schiebedach und Bi-Xenon-Scheinwerfer. Interessant ist auch der selbstlenkende Einparkassistent; denn wie sein Vorgänger ist auch der neue Sharan recht unübersichtlich.

Raumriese: Die im Bodenversenkbaren Sitze ermöglichen einen Stauraum bis zu 2430 Liter.

Nun braucht so ein Familienfahrzeug, das voll besetzt und beladen gut die Zwei-Tonnen-Marke überschreitet, einen entsprechenden Antrieb. Angeboten werden Diesel und Benziner in einem Leistungsband von 140 PS bis 200 PS. Alle Antriebe werden mit einem Sechsgangschaltgetriebe kombiniert, können aber auch mit einem Doppelkupplungsgetriebe geordert werden. Die Motorenpalette umfasst vier neue und überarbeitete Triebwerke, die alle deutlich weniger Kraftstoff verbrauchen sollen als bisher.

Deutlich gewachsen: Die Karosserie fügt sich nahtlos in die aktuelle VW-Linie ein.

Einstiegsmotor ist ein 1,4-l-Vierzylinder- Turbobenziner mit 150 PS, darüber rangiert ein 2,0-l-Turbobenziner mit 200 PS. Auf der Dieselseite gibt es zwei 2,0-l-Vierzylinder-Triebwerke mit 140 PS und 170 PS. In Serie sind eine Start-Stopp-Automatik und ein Bremskraftrückgewinnungssystem an Bord; der schwächere Diesel soll sich so mit nur 5,5 Liter Kraftstoff auf 100 km zufrieden geben. Insgesamt gesehen ist der neue Sharan damit wieder ganz auf Höhe der Zeit und wird seinem Namen als Familienfreund auch weiterhin alle Ehre machen.

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