Top-Öko-Autos

Das sind die umweltfreundlichsten Autos

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Kompakt, günstig und sparsam: Als Erdgas-Auto ist der VW Up super umweltfreundlich.

Erstmals seit neun Jahren liegt beim Umweltranking des Verkehrsclubs Deutschland wieder ein deutsches Auto ganz vorn. Die Überraschung bei den Top Öko-Fahrzeugen:

Die Sieger der VCD Auto-Umweltliste 2012/2013

Mit dem ab Jahresende erhältlichen Volkswagen Eco up! setzte der VCD zum ersten Mal ein Erdgas-Auto an die Spitze seiner neuen Umweltliste. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die japanischen Vorjahressieger, die Hybride Lexus CT 200h und der Toyota Prius Hybrid. „Die deutsche Autoindustrie sollte endlich ihren Widerstand gegen zielführende CO2-Werte aufgeben“, forderte der verkehrspolitische Sprecher des VCD, Gerd Lottsiepen. „Niedrige Kraftstoffverbräuche sind das beste Mittel gegen weiter steigende Spritpreise.“

In der Kategorie Klimabester, hier wird der Fokus auf den Ausstoß des Treibhausgases CO2 gelegt, teilen sich der VW eco up! und der Toyota Yaris den 1. Platz.

Beide Modelle emittieren nur 79g CO2/km. Auf Platz drei folgt der Hyundai i20 blue 1.1. CRDi mit 84g CO2/km. Auch die weiteren Platzierten bis Platz zehn schaffen es, den CO2-Ausstoß auf unter 90g CO2/km zu reduzieren.

Insgesamt unterschreiten 30 Autos der VCD Auto-Umweltliste den Flottengrenzwert von 95g CO2/km und damit den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Grenzwert für 2020.

Klimakiller? Was es aus dem Auspuff bläst 

Klimakiller? Was aus dem Auspuff bläst
Autos stoßen bei laufendem Motor giftige und klimaschädliche Stoffe aus. Deshalb hat der Gesetzgeber Grenzwerte für Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOX), Kohlenwasserstoffe (HC) und Rußpartikel (PM) festgelegt. © dpa
Klimakiller? Was aus dem Auspuff bläst
Ab September 2009 müssen Hersteller bei der Entwicklung neuer Autos die Abgasnorm Euro 5 einhalten. Seit Januar 2011 müssen auch alle neu zugelassenen Wagen Euro 5 erfüllen. © dpa
Klimakiller? Was aus dem Auspuff bläst
Konkret heißt das: Benziner dürfen zum Beispiel maximal 1 Gramm CO (Kohlenstoffmonoxid) pro Kilometer ausstoßen, Diesel nur die Hälfte. Der Grenzwert für Rußpartikel beim Diesel liegt bei 5 Milligramm je Kilometer. Übrigens, die Euro-4-Norm hatte noch das Fünffache 25 Milligramm zugelassen. © dpa
Klimakiller? Was aus dem Auspuff bläst
Anfang September 2011 wurde als Zwischenschritt die Rußmenge, die ein Auto ausstoßen darf, weiter reduziert - auf 4,5 Milligramm. © dpa
Klimakiller? Was aus dem Auspuff bläst
Ab September 2014 müssen alle neu zugelassenen Autos Euro 6 erfüllen. Diese Norm betrifft laut dem TÜV Nord in erster Linie Diesel: Der Grenzwert für Stickoxide, die neue Fahrzeugtypen mit Selbstzündern ausstoßen dürfen, wird auf weniger als die Hälfte des derzeitig gültigen Werts gesenkt - nämlich von 180 Milligramm pro Kilometer (Euro 5) auf 80 Milligramm (Euro 6). © dpa
Klimakiller? Was aus dem Auspuff bläst
Kohlenmonoxid (CO): Kohlenmonoxid ist ein Gas, das schon in geringen Mengen sehr giftig ist. Es entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Verbindungen, wenn nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist. Die meisten Abgase entstehen im Leerlauf, also wenn ein Auto an einer Ampel wartet. Während des Fahrens wird hingegen wieder genügend Sauerstoff zugeführt und die CO-Konzentration sinkt wieder. © dpa
Stickoxide (NOX): Die Partikel sind u.a. schädlich für das Ozon. Stickoxid ist ein Sammelbegriff für Verbindungen aus Stickstoff und Sauerstoff, die besonders bei hohen Brennraumtemperaturen und -drücken im Motor entstehen. NOX war der Hauptgrund für die Erfindung des Katalysators. © dpa
Klimakiller? Was aus dem Auspuff bläst
Kohlenwasserstoffe (HC): In den Autoabgasen befinden sich neben den Verbrennungsprodukten unverbrannte Bestandteile des Benzins, wie das krebserregende Benzol, ein sogenannter "Kohlenwasserstoff". © dpa
Klimakiller? Was aus dem Auspuff bläst
Rußpartikel (PM) gelangen vor allem aus den Auspuffrohren von Dieselmotoren. Durch die Einführung der sogenannten Feinstaubverordnung wird die Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen nach der Höhe ihrer Partikelemission bundesweit einheitlich geregelt. © dpa
Auspuff Auto Schadstoffe
Übrigens ist während der morgendlichen Rush-hour zwischen sieben und acht Uhr der Kohlenmonoxidgehalt der Luft am höchsten. Autofahrer auf stark frequentierten Pendler-Routen atmen mehr Kohlenmonoxid, Benzol und Dieselruß ein als etwa ein erwachsener Fußgänger. © dpa
Die Konzentration der Schadstoffe ist nämlich im Auto um ein mehrfaches höher als auf dem Fußgängerweg. Sie gelangen durch die Lüftung in das Wageninnere, im Stau werden von der Klimaanlage sogar die Abgase des eigenen Autos angesaugt. © dpa

Die VCD Auto-Umweltliste bewertet über 400 aktuelle Pkw-Modelle anhand der Klimabelastung durch CO2 sowie der Belastung der Menschen und der Umwelt durch Lärm und Schadstoffe.

Einer für alle: Der neue VW Up

Der neue VW Up
Kleines Auto - große Hoffnung: VW bringt im Dezember einen ganz Kleinen auf den Markt: den Up. Der Winzling soll an den Erfolg vom Käfer anknüpfen und auch für jeden erschwinglich sein. © VW
Der neue VW Up
Kleiner Riese: Mit 3,54 Metern Länge und 1, 64 Metern Breite gehört der Up zu den kleinsten viersitzigen Autos. Hoch ist der Volkswagen 1,48 Meter. © VW
Der neue VW Up
Das Interieur ist sehr klar und übersichtlich. © VW
Der neue VW Up
Besonders edel ist das Dash Pad, die Armaturen-Querspange vor dem Fahrer und Beifahrer. © VW
Der neue VW Up
Neu an Bord eines Volkswagen ist das System maps + more, ein mobiles Portable Infotainment Device (PID). © VW
Der neue VW Up
Preise nannte VW jedoch noch nicht. © VW
Der neue VW Up
Der Erbe des Lupo wird von einer neuen Generation von Dreizylinder-Benzinmotoren angetrieben. Sie leisten 44 kW / 60 PS und 55 kW / 75 PS. © VW
Der neue VW Up
Als Version mit Blue Motion Technology, die unter anderem ein Start-Stopp-System bietet, liegen die Normdurchschnittsverbräuche bei 4,2 Liter bzw. 4,3 Liter pro 100 Kilometer. Beide 1,0-Liter-Motoren unterschreiten damit die Emissionsgrenze von 100 Gramm CO2 pro Kilometer. © VW
Der neue VW Up
Optional ist der VW Up mit City-Notbremsfunktion erhältlich: Sie wird automatisch bei Geschwindigkeiten von unter 30 km/h aktiv und registriert per Lasersensor die Gefahr einer drohenden Kollision. Je nach Tempo und Situation kann die Notbremsfunktion via automatischem Bremseinsatz die Unfallschwere reduzieren und mitunter sogar den Aufprall vermeiden. © VW
Der neue VW Up
Je nach Budget und Bedarf gibt es drei Versionen: Der Take Up richtet sich an Einsteiger, der Move Up an komfortorientierte Käufer, und der High Up ist die Topversion. Direkt zur Markteinführung wird es auf der Basis der Topausstattung zwei weiter veredelte, eigenständige Modelle geben: den Up Black und den Up White. Mehr zum VW Up lesen Sie hier... © VW

dpa

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