Die Zukunft fährt elektrisch

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Optimistisch: Zero-Chef Neal Saiki

Hochfliegende Pläne hatte er schon immer: Früher beschäftigte sich Neal Saiki mit der Aerodynamik von Flugzeugen, heute baut der 43- Jährige Kalifornier Elektromotorräder der Marke Zero.

Neal Saiki ist überzeugt davon, dass er damit in nicht allzu ferner Zukunft den Bikes mit Benzinmotoren den Rang ablaufen kann. Bei der Präsentation der 2010er-Modelle in München sprachen wir mit dem Gründer von Zero Motorcycles.

Wer sollte ein Elektromotorrad kaufen?

Neal Saiki: Alle, die hauptsächlich kurze Strecken fahren. Die Zero-Bikes sind leicht, schnell, sehr wendig und man findet immer einen Parkplatz.

Warum sind die Zero-Motorräder so teuer?

Wir wollen ein Premium-Produkt verkaufen. Der Wunsch nach viel Leistung und großer Reichweite erfordert teure Akkus. Aber je mehr Bikes wir verkaufen, desto günstiger werden sie.

Wo kann man diese Motorräder kaufen?

Wir haben in Deutschland zurzeit nur eine Handvoll Händler, die kann man im Internet unter www.zeromotorcycles.com/de finden. Es sollen natürlich mehr werden, aber nicht um jeden Preis, denn der Händler muss unser Produkt verstehen. Das Interesse ist auf jeden Fall sehr groß, sogar Autohändler wollen unsere Bikes verkaufen.

Wie viele Zero-Motorräder wurden bis jetzt gebaut? Gibt es bald weitere Modelle?

Wir haben bis jetzt rund 1000 Einheiten gebaut, können aber die Produktion auch ganz schnell hochfahren. Mit der aktuellen Modellpalette sind wir sehr zufrieden, die soll vorerst nicht grundlegend geändert werden.

Fahren Sie selbst Motorrad?

Ich fahre selbst viel mit meiner Zero S in San Francisco, denn mit ihr bin ich flott unterwegs und finde überall einen Parkplatz. Meine ganzen Benzin-Motorräder habe ich alle verkauft.

Interview: Volker Pfau

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