100 Busse zur besseren Verteilung der Flüchtlinge in Passau

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Flüchtlinge gehen nahe Passau zu einem Bus der Bundespolizei. Foto: Armin Weigel/Archiv

Passau (dpa/lby) - Zur schnelleren Verteilung der Flüchtlinge im Raum Passau sollen 100 Busse in der Drei-Flüsse-Stadt stationiert werden. Die Koordinierungsstelle Flüchtlingsverteilung des Bundesinnenministeriums habe zudem zugesagt, die Transportkapazitäten in dem Grenzraum von derzeit 4500 auf etwa 7000 Menschen täglich zu erhöhen, teilte die Stadt Passau am Donnerstag mit. Dabei solle der Hauptbahnhof München mit einbezogen werden. Der Passauer Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) hatte sich in an die Koordinierungsstelle gewandt, nachdem sich die Flüchtlingssituation in Passau in dieser Woche verschärft hatte.

Hauptursache für die Verschärfung der Situation sei nicht in erster Linie die Anzahl der ankommenden Flüchtlinge, sondern es seien die Defizite in der Weiterleitung, hatte Dupper betont. Die Kapazitäten an Zügen und Bussen seien unzureichend. "Außerdem findet der Zustrom hauptsächlich in den Abend- und Nachtstunden statt, deshalb ist gerade in dieser Phase eine schnelle Weiterleitung unbedingt notwendig."

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