Polizei

 Versuchter Mord

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Aus einer Dachluke schoss der Angeklagte auf einen Polizeibeamten.

Regensburg - Sieben Monate nach einem Schuss auf einen Polizeiwagen in Regensburg hat ein 45-Jähriger die Tat eingeräumt.

Er habe jedoch nicht beabsichtigt, den Polizisten zu treffen, sagte der Angeklagte am Montag vor dem Landgericht Regensburg nach Angaben eines Gerichtssprechers. Der Maler und Lackierer muss sich wegen versuchten Mordes verantworten.

Der Polizist war wegen einer Ermittlung auf das Anwesen des Mannes in Regensburg gefahren und hatte einen Schlagstock aus dem Kofferraum geholt, weil der 45-Jährige als gewaltbereit galt. Laut Anklage erschien der Mann dann an einer Dachluke mit einem Gewehr und feuerte damit auf den Polizeibeamten.

Der Polizist konnte sich noch rechtzeitig hinter seinen Streifenwagen retten. Das Geschoss durchschlug die Seitenscheibe und eine Kopfstütze. Der Schuss verfehlte den Beamten nur um wenige Zentimeter. Der Angeklagte war zur Tatzeit erheblich betrunken. Das Urteil wird noch in dieser Woche erwartet.

dpa

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