50 Jahre Olympia in München: „Waldi“-Ausstellung

Dackelmuseum in Passau
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Das Olympia-Maskottchen „Waldi“ der Olympischen Spiele von 1972 in München ist im Dackelmuseum in Passau ausgestellt.

100 Exponate rund um „Waldi“: Das Passauer Dackelmuseum widmet dem Olympia-Maskottchen anlässlich des 50. Jubiläums der Olympischen Spiele 1972 in München eine Sonderschau.

Passau - Dackel „Waldi“ ist eine Olympia-Ikone. Das farbenfrohe Maskottchen der Olympischen Spiele von 1972 in München soll im kommenden Jahr eine Ausstellung bekommen - konzipiert vom Dackelmuseum in Passau. Die Inhaber Josef Küblbeck und Oliver Storz haben dem berühmten Vierbeiner in ihrem Museum ohnehin bereits eine eigene Vitrine gewidmet. Für 2022 planen sie nun eine „Waldi“-Schau, die - sofern es die Corona-Umstände zulassen - in mehreren bayerischen Städten zu sehen sein soll.

Losgehen soll es im Frühjahr, wie die Museumsmacher sagen. Etwa 100 Exponate rund um „Waldi“ wollen sie in einem Kunst-Container zeigen. Dieser soll zunächst in Passau aufgestellt werden und danach auf Tour gehen. Als letzte Station sei der Olympia-Austragungsort München angedacht.

Weil völlig unklar sei, wie im Frühjahr die Corona-Lage ist, sei der Container so gestaltet, dass er nicht betreten werden kann, sagt Oliver Storz. Interessenten könnten um den Container herumgehen und durch große Fenster die Ausstellungsstücke betrachten - also alles coronakonform im Freien.

Neben Exponaten haben die Dackel-Experten auch viele Informationen rund um die Entstehungsgeschichte des Olympia-Maskottchens von 1972 zusammengetragen - von ersten Skizzen des Grafikdesigners Otl Aicher bis hin zum fertigen „Waldi“ aus der Feder der Künstlerin Elena Winschermann.

Der damalige Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK), Willi Daume, habe einen Dackel als Haustier gehabt - ebenso wie Münchens damaliger Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel (SPD). Und weil der Dackel typisch bayerisch sei, habe er gut als Maskottchen gepasst, sagt Storz. Den Namen „Waldi“ habe er bekommen, weil in München gefühlt jedes zweite „Zamperl“ so heiße.

Storz und Küblbeck, selbst Herrchen von drei Dackeln namens Seppi, Moni und Blümchen, sorgten mit der Eröffnung ihres Dackelmuseums im Frühjahr 2018 weltweit für Schlagzeilen. dpa

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