Verfolgungsjagd

Kein Führerschein, geklautes Auto: Mann rast unter Drogen der Polizei davon - und wendet auf der A3

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Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei hat sich ein 30-Jähriger auf der A3 nahe der österreichischen Grenze geliefert. Der Mann wählte am Ende selbst den Notruf.

Im Drogenrausch hat sich ein Autofahrer in der Nacht zum Sonntag in Niederbayern eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Mann gab auf der A3 an der deutsch-österreichischen Grenze nahe Passau plötzlich Gas, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Etliche Streifen nahmen die Verfolgung auf.

Bei Passau auf der A3 stoppte die Polizei den Pkw einer Familie, der mit sieben Personen besetzt war. Im Kofferraum des Autos fanden die Beamten noch zwei Kinder. Nun muss die Familie Strafe zahlen.

Weil der Raser zeitweise mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde unterwegs war, blieb die Jagd zunächst erfolglos. An der Ausfahrt Passau-Nord wendete er und war einige Kilometer als Geisterfahrer unterwegs. „Die Kollegen musste auf den Standstreifen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden“, hieß es. Schließlich rief der 30-Jährige aus dem Landkreis Passau von sich aus die 110 an. Einer Notruf-Mitarbeiterin gelang es, ihn zur Aufgabe zu überreden.

Einen Führerschein hatte der Mann nicht. Den Wagen hatte er zuvor seinem Vater gestohlen. Weil ihn die Polizei positiv auf Drogen testete und er einen verwirrten Eindruck machte, kam er in eine psychiatrische Klinik.

dpa

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