Großeinsatz in Mittelfranken

SEK-Einsatz auf A9: Geiselnahme? - Polizei korrigiert auch Angabe zum Verdächtigen

Nach einer Bedrohungslage in einem Reisebus auf der A9 bei Hilpoltstein geht die Polizei nicht von einer Geiselnahme aus. Trotzdem gibt der Fall Rätsel auf.

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Update von Mittwoch, 22.09., 10.50 Uhr: Die Deutsche Presse-Agentur berichtete heute morgen mit Berufung auf einen Polizeisprecher, dass der Verdächtige bereits vernommen wurde. Das ist jedoch noch nicht der Fall gewesen. Ein Polizeisprecher hat die frühere Angabe eines inzwischen Kollegen korrigiert.

Update von Mittwoch, 22.09., 09.55 Uhr: Lange hielt sich der Verdacht, dass es sich bei der Bedrohungslage durch einen 30-Jährigen in einem Reisebus auf der A9 nahe Hilpoltstein um eine Geiselnahme handelt. Doch die Polizei gab am heutigen Mittwochmorgen Entwarnung. Laut Informationen der Bild gehen die Beamten derzeit nicht von einer Geiselnahme aus. Beim Motiv des Täters tappen die Ermittler allerdings weiterhin im Dunklen.

Nach Bedrohungslage auf der A9: Täter hatte körperliche Auseinandersetzung mit anderen Fahrgästen

Update von Mittwoch, 22.09., 06.07 Uhr: Nach dem Ende einer Geiselnahme in einem Reisebus auf der A9 nahe Hilpoltstein, hat die Polizei Details zum Tatablauf bekannt gegeben. So soll es sich bei dem Täter um einen 30-jährigen serbischen Staatsbürger handeln. Nach einem Streit in dem Bus am Dienstagabend habe es eine körperliche Auseinandersetzung mit mehreren anderen Fahrgästen gegeben, bei der zwei Personen leicht verletzt wurden. Danach soll der 30-Jährige zunächst die drei Busfahrer als Geiseln genommen haben. Zuvor habe er gedroht, alle Businsassen umzubringen, berichtet die Polizei.

Der Bus habe schließlich angehalten und der Mann sei mit den drei Fahrern alleine im Bus zurück geblieben. Diese konnten den Bus jedoch bereits vor dem Zugriff durch die Polizei ebenfalls unverletzt verlassen. Eigenen Angaben zufolge war der Tatverdächtige bewaffnet, wie er die Polizei über das Handy eines der Busfahrer wissen ließ. Beim Zugriff durch die Polizei um 21.30 Uhr am Dienstagabend sei jedoch zunächst keine Waffe gefunden worden, so ein Sprecher. Ob es sich, wie zunächst berichtet, also tatsächlich um eine bewaffnete Geiselnahme handelte, muss nun noch geklärt werden.

Nach Großeinsatz auf A9: Viele Fragen ungeklärt - keine Waffe beim Täter gefunden

Die Bild berichtete zudem über Detonationen während des SEK-Einsatzes. Diese gingen nach Angaben des Sprechers auf Blendmittel zurück, die die Beamten einsetzten, um den Täter abzulenken. Er sei dann „widerstandslos“ festgenommen worden. Gegen 22.30 Uhr erklärten die Beamten den Einsatz für beendet und hoben die Straßensperre wieder auf. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, sei der Verdächtige noch in der Nacht verhört worden. Dies habe jedoch nicht zu neuen Erkenntnissen geführt.

Die Befragung der Zeugen gestaltete sich schwierig, da viele von ihnen kein oder nur wenig deutsch sprachen. Nach der Befragung der Zeugen konnten diese ihre Fahrt ebenfalls fortsetzen. Der Bus fuhr mit den übrigen Insassen weiter nach München, von wo aus er sein endgültiges Fahrtziel - Serbien - ansteuerte.

Update von 22.33 Uhr: Die Geiselnahme auf der A9 ist beendet, der Tatverdächtige aus dem Reisebus festgenommen. Laut Informationen von Bild.de seien die Verhandlungen mit der Person jedoch schwierig gewesen. Der Grund waren vermutlich auch Sprachbarrieren, denn das Fahrzeug kam aus dem Ausland. Nicht bestätigt wurde bislang, dass ein Streit Auslöser für den Vorfall war. Somit bleibt das Tatmotiv weiter unklar.

Geiselnahme auf der A9 beendet: Tatmotiv weiter unklar

Die Detonationen, die wohl zu hören gewesen waren, gehen laut Polizeisprecher auf Blendmittel zurück, welche das SEK bei dem Zugriff verwendete.

Update von 22.13 Uhr: Wie die Polizei Mittelfranken auf Twitter bestätigt, wurde bisher keine Waffe in dem Bus gefunden. Trotzdem werde das Fahrzeug weiter durchsucht. Die Spurensicherung sei vor Ort. Außerdem soll die A9 in Kürze wieder freigegeben werden. Laut Bild.de soll es unter den Reisenden auch keine Verletzten geben.

Nach Geiselnahme auf der A9 bei Greding: Autobahn-Sperre in Kürze aufgehoben

Update von 21.59: Nach der mutmaßlichen Geiselnahme auf der A9* hat die Polizei nun einen Tatverdächtigen festgenommen. Gegen 21.30 Uhr habe es einen SEK-Zugriff gegeben, bestätigt ein Polizeisprecher der dpa. Ob Menschen verletzt wurden, konnte er bislang noch nicht sagen.

Update von 21.51 Uhr: Noch immer befinden sich die drei Personen aus dem Reisebus in der Hand des Geiselnehmers. Die A9 ist nach wie vor gesperrt. „Wir versuchen zurzeit Kontakt zu dem Mann aufzunehmen“, bestätigt ein Polizeisprecher der dpa.

Geiselnahme in Bus auf der A9: Zeugenaussagen zu Waffe gehen auseinander

Was für eine Waffe der Mann möglicherweise mit sich führte, war zunächst unklar, wie der Sprecher sagte. Hierzu gingen die
Zeugenaussagen auseinander. Der Bus hat nach seinen Worten gegen 17 Uhr auf dem Seitenstreifen der A9 angehalten.

Update von 21.34 Uhr: Wie die Bild berichtet, gab es gegen 21.15 Uhr einen Zugriff durch das SEK. Von drei nachfolgenden Detonationen ist die Rede. Nun soll ein Polizeihubschrauber den Bereich ausleuchten.

Geiselnahme auf der A9: Detonationen nach SEK-Eingriff

Update von 21.16 Uhr: Kilometerweit ist die A9 bei Greding in Mittelfranken derzeit gesperrt. Wegen einer Geiselnahme in einem Bus ist ein Großaufgebot der Polizei im Einsatz. Nur die beiden Busfahrer waren am Dienstagabend noch mit dem mutmaßlich bewaffneten Fahrgast in dem Bus, wie ein Sprecher der Polizei Mittelfranken der Deutschen Presse-Agentur bestätigt. Alle übrigen Passagiere befanden sich im Freien auf dem Seitenstreifen.

Ein Großaufgebot vom SEK ist auf der A9 nach einer Geiselnahme im Einsatz.

Geiselnahme auf der A9 bei Greding: Zeugin berichtet von bewaffnetem Mann

Wie Nordbayern.de berichtet, soll gegen 17 Uhr in dem Bus ein Streit unter mehreren Fahrgästen ausgebrochen sein. Was genau im Inneren des Fahrzeugs vor sich ging, ist derzeit noch unklar. Laut Nordbayern.de berichtete eine Zeugin jedoch von einem bewaffneten Mann. Seit Stunden versuche wohl eine speziell geschulte Verhandlungsgruppe mit dem Mann Kontakt aufzunehmen.

Ursprüngliche Meldung vom 21. September, 20.30 Uhr:

Greding - Großeinsatz auf der A9: Am Dienstagabend, 21. September, ist dort die Strecke zwischen Hilpoltstein und Greding (Landkreis Roth) in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Auch das SEK ist im Einsatz. In einem Bus soll es laut Bild.de eine Geiselnahme gegeben haben. Viele Details sind bisher noch nicht bekannt.

Großeinsatz auf der A9: Reisebus angehalten - SEK im Einsatz

Wie Bild berichtet, wurde offenbar ein ausländischer Reisebus auf der Autobahn angehalten. Bis auf drei Fahrgäste konnten demnach alle Personen - auch der Fahrer - das Fahrzeug verlassen. Die drei Menschen sollen sich noch mit dem Geiselnehmer im Bus befinden.

Laut Bild soll es im Bus zu einem Streit gekommen sein. Auch von einer bewaffneten Person, die wirres Zeug rufe, ist die Rede. Kilometerweit ist die Autobahn derzeit abgesperrt. Die genauen Hintergründe oder offizielle Angaben sind noch nicht bekannt.

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