Polizeieinsatz bei Landsberg

A96: Sechs Flüchtlinge auf Lkw eingeschleust - Fahrer verblüfft mit Reaktion

A96/Bayern: Sechs afghanische Flüchtlinge auf Lkw eingeschleust - und entdeckt
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An einem Parkplatz entdeckte der Lkw-Fahrer die Flüchtlinge.

Plötzlich bemerkte ein Lkw-Fahrer auf einer Rastanlage auf der A96 Geräusche. Er verständigte sofort die Polizei. Die staunte nicht schlecht.

Landsberg am Lech - Die Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck berichtet: Sechs männliche afghanische Flüchtlinge im Alter zwischen 15 und 23 Jahren wurden am Donnerstagnachmittag um 14 Uhr auf der BAB A96 Richtung Lindau an der Rastanlage Lechwiesen-Nord auf der Ladefläche eines Sattelzuges entdeckt.

Der 42-jährige serbische Lkw-Fahrer war auf dem Weg von Serbien in die Schweiz, hatte an der Rastanlage seine Ruhezeit eingebracht und bemerkte währenddessen Geräusche auf der Ladefläche. Über einen Mitarbeiter der Rastanlage verständigte er die Polizei. 

Die eingesetzten Beamten der PI Landsberg und der VPI Fürstenfeldbruck öffneten die Zollplombe und entdeckten sechs afghanische Staatsangehörige inmitten der Ladung, die aus Papierrollen bestand. Die Flüchtlinge befanden sich in einem guten gesundheitlichen Zustand. 

Sechs Flüchtlinge bei Landsberg an A96 auf Lkw entdeckt

Im Laderaum konnten Kekse, Wasserflaschen und Beutel für die Notdurft aufgefunden werden. Die Personen gaben an, vor der Überquerung der serbisch-kroatischen Grenze von Schleusern in den Lkw gebracht worden zu sein und dort etwa 24 Stunden verbracht zu haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der Fahrer keine Kenntnis von seiner menschlichen Ladung hatte.

Die Flüchtlinge, die keinerlei Pässe oder sonstige Dokumente mit sich führten, beantragten Asyl und wurden in die nächste Aufnahmeeinrichtung verbracht. Bezüglich der Minderjährigen wurde mit dem Jugendamt Kontakt aufgenommen.

Eine ganz ähnliche Geschichte ereignete sich im November ebenfalls auf der A96: Ein Lkw-Fahrer war Richtung Lindau unterwegs, als er merkwürdige Geräusche hörte. Die gerufene Polizei entdeckte daraufhin mehrere Menschen im Sattelauflieger.

mm/tz

Ein waghalsiges Überholmanöver auf der B12 hat für einen Lkw-Fahrer fatale Folgen. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen, berichtet Merkur.de*.

Die Polizei hat elf Flüchtlinge an einer Raststätte bei Passau aus einem Kühllaster befreit. Es handelte sich um Afghanen im Alter von 14 bis 31 Jahren. Ein Mann rief nahe der A3 bei Parsberg den Notruf. Er war mit anderen Personen in einem Lkw eingeschlossen - bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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