Kuh verletzt Joggerin: Viehhändler freigesprochen

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Eine auf der Flucht erschossene Kuh liegt auf der Theresienwiese. Foto: Günther Rehm/Archiv

München (dpa/lby) - Mit einem Freispruch für den Viehhändler ist vor dem Amtsgericht München der Prozess um die Attacke einer entwischten Kuh auf eine Joggerin zu Ende gegangen. Das Gericht sprach den 50-Jährigen am Montag vom Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung frei. Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen eine Geldstrafe von 3500 Euro gefordert, weil der Mann ihrer Ansicht nach das Entkommen des Rindes aus dem Schlachthof durch schlampiges Parken des Transportfahrzeugs verschuldet habe.

Die Kuh war im September 2014 beim Entladen ausgebüxt und hatte auf ihrer panischen Flucht an der Oktoberfestwiese eine junge Joggerin niedergetrampelt. Die jetzt 30 Jahre alte Frau erlitt unter anderem eine Gehirnerschütterung und Prellungen am ganzen Rücken. Sie leidet nach ihren Angaben immer noch unter Angstzuständen und ist in psychotherapeutischer Behandlung.

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