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Allianz legt für Investorenstreit weitere Milliarden zurück

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Eine Fahne mit dem Logo und dem Schriftzug der Allianz weht im Wind. © Alexander Heinl/dpa/Symbolbild

Der Versicherungskonzern Allianz legt wegen des Rechtsstreits mit Großanlegern in den USA weitere 1,9 Milliarden Euro zurück. Grund dafür seien Vergleiche zur Entschädigung von Investoren und Gespräche mit den US-Behörden, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch überraschend mit. Nachdem die Allianz in ihrem Jahresabschluss für 2021 bereits eine Belastung von rund 3,7 Milliarden Euro verbucht hatte, soll die neue Rückstellung den Rest des Risikos abdecken.

München - Dieses umfasse Entschädigungszahlungen an Investoren und mögliche Zahlungen im Rahmen der behördlichen Verfahren, hieß es.

Für das erste Quartal rechnet die Allianz wegen der Milliardenbelastung mit einem Gewinneinbruch auf rund 600 Millionen Euro. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte der Konzern mehr als 2,5 Milliarden Euro verdient. Dabei belaste die Rückstellung den Überschuss mit rund 1,6 Milliarden Euro. Im Tagesgeschäft verdiente der Konzern hingegen überraschend gut: Der operative Gewinn ging den Angaben zufolge im Jahresvergleich zwar von 3,3 Milliarden auf 3,2 Milliarden Euro zurück, lag damit aber höher als von Experten erwartet. dpa

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