Angeklagter: Tod der Freundin nicht beabsichtigt

Bayreuth - Im Bayreuther Prozess um den Tod seiner Lebensgefährtin hat ein angeklagter Mann zum Verhandlungsauftakt jegliche Tötungsabsicht bestritten.

Der 48-Jährige räumte am Dienstag vor dem Landgericht ein, dass er der vier Jahre jüngeren Frau im November 2009 im Streit zwei- oder dreimal mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen hat. Daraufhin habe sie Nasenbluten bekommen, sei zweimal gestürzt und habe sich dann ins Bett gelegt. Drei Stunden später habe er festgestellt, dass sie tot sei.

Die Staatsanwaltschaft geht von Totschlag aus. Der Anklage zufolge hat der Mann den Tod seiner Freundin billigend in Kauf genommen.

dpa/lby

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