Architekt Speer gegen Parteitagsgelände als Kulturerbe

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Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

Nürnberg - Der Sohn des Hitler-Architekten Albert Speer hat sich einem Medienbericht zufolge gegen die Ausweisung des Nürnberger Reichsparteitagsgeländes als Weltkulturerbe ausgesprochen.

Dem Münchner Nachrichtenmagazin Focus sagte Albert Speer jr., dies sei nicht der richtige Umgang mit der Vergangenheit. Deutschlands Vorgehen stehe im Gegensatz zu dem in anderen Ländern. Der 75-Jährige wies darauf hin, dass in Italien die Relikte des Faschismus abgerissen worden seien. Dies sei zwar auch nicht richtig gewesen. Aber die Bauwerke zum Weltkulturerbe zu zählen, sei eine “abstruse Idee“, sagte der Frankfurter Architekt dem Magazin.

dpa

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