Ressortarchiv: BAYERN

Kardinal Marx: Hoffnung in die Gesellschaft tragen

Kardinal Marx: Hoffnung in die Gesellschaft tragen

München (dpa) - Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat Christen dazu aufgerufen, neue Hoffnung in die Gesellschaft zu tragen. "Viele Sorgen sind berechtigt, aber unsere Hoffnung ist größer", sagte Marx am Donnerstag in München in seiner Silvesterpredigt. "Wir müssen Wege finden, die Gewalt zu überwinden und den Krieg endgültig zu ächten." Der katholische Erzbischof von München und Freising sprach von "turbulenten Zeiten".
Kardinal Marx: Hoffnung in die Gesellschaft tragen

Landwirt in Österreich bei Bau von Wasserleitung verschüttet

Thalgau (dpa/lby) - Ein Landwirt ist in Thalgau nahe Salzburg beim Einsturz einer Baugrube tödlich verunglückt. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, hatte der Mann am Donnerstag mit seinem Sohn am eigenen Anwesen eine Wasserleitung verlegen wollen. Während der Sohn einen Bagger bediente, stand sein Vater in dem etwa zwei Meter tiefen Graben. Plötzlich brach seitlich das Erdreich ein und stürzte auf den 57-Jährigen. Dieser wurde offenbar nicht ganz verschüttet - aber so schwer verletzt, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam.
Landwirt in Österreich bei Bau von Wasserleitung verschüttet

Auto schleudert in Fußgängergruppe: Vier Verletzte

Forchheim (dpa/lby) - Beim Unfall zweier Autos in Oberfranken ist einer der Wagen in eine Gruppe von Fußgängern geschleudert und hat drei Menschen verletzt, darunter einen 61-Jährigen lebensgefährlich. Einer der Fahrer sei am Donnerstag ebenfalls verletzt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Der 20 Jahre alte Autofahrer war auf einer Kreuzung in Forchheim mit dem Fahrzeug eines 40-Jährigen zusammengestoßen, der nach links abbiegen wollte. Der 20-Jährige verlor die Kontrolle über den Wagen und schleuderte damit auf den Bürgersteig. Dort warteten zwei weitere Fußgänger im Alter von 17 und 19 Jahren an einer Ampel. Die Verletzten kamen ins Krankenhaus.
Auto schleudert in Fußgängergruppe: Vier Verletzte

Wetterdienst warnt vor Glatteisregen und Unwettern

Offenbach/München (dpa/lby) - Im Norden und Osten Bayerns drohen Glätte und Unwetter den Jahreswechsel zu vermiesen. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Donnerstag in Offenbach vor den Folgen einer Kaltfront, die am Abend den Alpenrand erreichen sollte. Vor allem von Oberfranken bis nach Niederbayern trete gebietsweise Glatteisregen auf, dabei bestehe örtlich Unwettergefahr. An den Alpen sind laut Prognose bis Freitagvormittag oberhalb von etwa 1000 Metern um die fünf Zentimeter Neuschnee möglich.
Wetterdienst warnt vor Glatteisregen und Unwettern
Auto schleudert in Fußgängergruppe

Auto schleudert in Fußgängergruppe

Forchheim - Beim Unfall zweier Autos in Oberfranken ist einer der Wagen in eine Gruppe von Fußgängern geschleudert und hat drei Menschen verletzt, darunter einen 61-Jährigen lebensgefährlich.
Auto schleudert in Fußgängergruppe
Wetterdienst warnt vor Unwettern zum Jahreswechsel

Wetterdienst warnt vor Unwettern zum Jahreswechsel

München - Im Norden und Osten Bayerns drohen Glätte und Unwetter den Jahreswechsel zu vermiesen. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Donnerstag in Offenbach vor den Folgen einer Kaltfront, die am Abend den Alpenrand erreichen sollte.
Wetterdienst warnt vor Unwettern zum Jahreswechsel
Prevc gewinnt Qualifikation für Neujahrsspringen

Prevc gewinnt Qualifikation für Neujahrsspringen

Garmisch-Partenkirchen (dpa) - Angeführt von Auftaktsieger Severin Freund gehen zehn deutsche Skispringer beim Neujahrsspringen der 64. Vierschanzentournee an den Start. Spitzenreiter Freund verzichtete am Donnerstag auf die Qualifikation und trifft im K.o.-Duell des ersten Durchgangs auf seinen großen Rivalen Peter Prevc. Der Slowene war in der Ausscheidung mit 139 Metern klar der Beste.
Prevc gewinnt Qualifikation für Neujahrsspringen

Fünf Verletzte bei missglücktem Abbiegemanöver

Himmelkron/Übach-Palenberg (dpa) - Fünf Menschen sind bei einem Verkehrsunfall in Oberfranken verletzt worden, weil ein 32-Jähriger beim Linksabbiegen ein entgegenkommendes Auto übersehen hatte. Darin saßen vier Menschen aus Übach-Palenberg nahe der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden, unter ihnen ein fünf Jahre alter Junge, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Rettungskräfte brachten die fünf Verletzten am Mittwochabend in Krankenhäuser. Die Polizei sperrte die Bundesstraße in Himmelkron (Landkreis Kulmbach) für mehr als eine Stunde zur Unfallaufnahme halbseitig.
Fünf Verletzte bei missglücktem Abbiegemanöver

Auto schleudert nach Unfall in Fußgängergruppe

Forchheim (dpa/lby) - Bei einem Unfall zweier Autos in Oberfranken ist einer der Wagen in eine Gruppe von Fußgängern geschleudert und hat drei Menschen verletzt, davon einen lebensgefährlich. Zudem sei einer der Fahrer bei dem Crash am Donnerstag in Forchheim verletzt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Angaben zur Identität der Opfer konnte er zunächst nicht machen. Auch der genaue Unfallhergang war zunächst unklar. Die Fußgänger hatten an einer Ampel gewartet. Kinder sind nach ersten Angaben nicht unter den Verletzten.
Auto schleudert nach Unfall in Fußgängergruppe

15-Jähriger zündet Mehrfamilienhaus wegen Familienzwist an

Augsburg (dpa/lby) - Wegen Problemen mit seiner Familie soll ein 15-Jähriger ein Mehrfamilienhaus in Brand gesteckt haben, in dem seine Großeltern wohnten. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt, es entstand aber Sachschaden von rund 200 000 Euro. Das Haus sei nicht mehr bewohnbar, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Der Jugendliche habe die Tat gestanden. Warum genau der 15-Jährige am Mittwoch im Dachgeschoss Feuer gelegt hatte, sagte der Sprecher nicht. Brandbeschleuniger habe der Jugendliche nicht verwendet.
15-Jähriger zündet Mehrfamilienhaus wegen Familienzwist an
Wegen Familienstreit: 15-Jähriger zündet Haus an

Wegen Familienstreit: 15-Jähriger zündet Haus an

Augsburg - Wegen Problemen mit seiner Familie soll ein 15-Jähriger ein Mehrfamilienhaus in Brand gesteckt haben, in dem seine Großeltern wohnten.
Wegen Familienstreit: 15-Jähriger zündet Haus an
Amazon spendet Erlös aus Pegida-Hymne an Flüchtlinge

Amazon spendet Erlös aus Pegida-Hymne an Flüchtlinge

München (dpa) - Der Online-Händler Amazon will nach eigenen Angaben seine Einnahmen aus dem Verkauf der sogenannten Pegida-Hymne an Flüchtlinge spenden. "Die Erlöse von Amazon aus dem Verkauf dieses Songs gehen an eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Flüchtlingen", heißt es auf der Webseite des Online-Verkaufportals neben dem Lied. Das fünf Minuten lange Stück steht schon mehrere Tage auf der TOP-100-Liste bei Amazon. Der Internet-Händler hatte mit dem Verkauf des Liedes "Gemeinsam sind wir stark!" zum Preis von 1,29 Euro in den sozialen Netzwerken eine kontroverse Diskussion ausgelöst.
Amazon spendet Erlös aus Pegida-Hymne an Flüchtlinge
Letzter Lottogewinner des Jahres kommt aus Bayern

Letzter Lottogewinner des Jahres kommt aus Bayern

München - Als letzter Lottospieler im Jahr 2015 hat ein Bayer die sechs Richtigen getippt.
Letzter Lottogewinner des Jahres kommt aus Bayern
Bayer sahnt ein letztes Mal bei Lotto 2015 ab

Bayer sahnt ein letztes Mal bei Lotto 2015 ab

München/Saarbrücken (dpa/lby) - Als letzter Lottospieler im Jahr 2015 hat ein Bayer die sechs Richtigen getippt. Zum Beginn des neuen Jahres bekommt er seinen Gewinn von 975 973,50 Euro überwiesen, wie die deutschlandweit federführende Saarland-Sporttoto GmbH am Donnerstag in Saarbrücken mitteilte. Die Glückszahlen bei der Ziehung am Mittwochabend lauteten: 8, 14, 17, 26, 27 und 45. Da der Bayer, dessen genaue Herkunft zunächst unklar war, aber nicht auch noch die passende Superzahl 4 auf seinem Spielschein stehen hatte, wurde der Jackpot nicht geknackt. So startet Lotto 6 aus 49 in der ersten Ziehung 2016 am 2. Januar mit rund neun Millionen Euro in der 1. Klasse.
Bayer sahnt ein letztes Mal bei Lotto 2015 ab

Ermittlungen dauern an: Leiche in abgebranntem Bauernhof

Weißdorf (dpa/lby) - Die Identität eines Toten in einem abgebrannten Bauernhof in Oberfranken wird voraussichtlich erst Anfang kommender Woche geklärt. Das sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Mutmaßlich handelt es sich um die Leiche des 67 Jahre alten Bewohners des Anwesens. Endgültige Gewissheit soll eine Obduktion bringen.
Ermittlungen dauern an: Leiche in abgebranntem Bauernhof

Mann schmeißt lebenden Hund in Tierkadaver-Container

Steegen (dpa/lby) - Ein Mann hat in Oberösterreich seinen noch lebenden Hund in einem Container für Tierkadaver entsorgt. Ein Mitarbeiter, der den Behälter entleeren wollte, hörte schwache Tierlaute aus dem Inneren. Als er den Container am Mittwoch in einem Altstoffsammelzentrum in Steegen öffnete, fand er einen verschnürten Plastiksack mit einem Schäferhund darin. Das Tier war sehr abgemagert und verwahrlost. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes musste der Schäferhund vom Tierarzt eingeschläfert werden.
Mann schmeißt lebenden Hund in Tierkadaver-Container
Gesundheitsministerin warnt vor Selbstdiagnose im Internet

Gesundheitsministerin warnt vor Selbstdiagnose im Internet

München (dpa/lby) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat vor den Gefahren von Selbstdiagnosen im Internet gewarnt. "Viele Internetangebote sind unvollständig, unseriös oder gar fehlerhaft", sagte die CSU-Politikerin. Falsche Informationen könnten verunsichern und unbegründet Angst machen. Keinesfalls sollten auf Grundlage von Internetrecherche verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden, betonte die Ministerin.
Gesundheitsministerin warnt vor Selbstdiagnose im Internet

20-Jähriger stirbt bei Sturz durch Treppenhaus

Roggenburg (dpa/lby) - Der Versuch ein Treppengeländer herunterzurutschen, ist für einen 20-Jährigen in Roggenburg (Landkreis Neu-Ulm) am Mittwoch tödlich ausgegangen. Das teilte die Polizei am Abend mit. Der Gast einer Geburtstagsfeier wollte gegen 1.30 Uhr vom zweiten in den ersten Stock des Treppenhauses rutschen. Dabei verlor er offenbar das Gleichgewicht und stürzte etwa fünf Meter rücklings in die Tiefe. Er zog sich so schwere Verletzungen zu, dass er im Laufe des Vormittags in einem Krankenhaus starb. Hinweise auf Fremdeinwirkung lagen nach Angaben der Polizei zunächst nicht vor.
20-Jähriger stirbt bei Sturz durch Treppenhaus
Pflegeheime sind die Verlierer der Pflegereform

Pflegeheime sind die Verlierer der Pflegereform

Nürnberg (dpa/lby) - Der Präsident des Diakonischen Werks Bayern, Michael Bammessel, hält die Alten- und Pflegeheime für die großen Verlierer der jüngsten Pflegereform. Das zum 1. Januar in Kraft tretende Reformwerk werde dazu führen, dass ältere Menschen den Wechsel in ein Alten- und Pflegeheim immer stärker hinauszögerten. "Die Pflegeheime werden zunehmend Orte für Schwerstpflegefälle sein", sagte Bammessel. Hier sei dringend eine ergänzende Reform notwendig.
Pflegeheime sind die Verlierer der Pflegereform

84-Jährige stirbt bei Hausbrand in Küps

Küps (dpa/lby) - Bei einem Hausbrand im oberfränkischen Küps (Landkreis Kronach) ist eine Rentnerin ums Leben gekommen. Ein Ehepaar konnte sich aus dem ersten Stock des Gebäudes retten, nachdem der Mann die Feuerwehr verständigt hatte, wie die Polizei mitteilte. Die Schwiegermutter fanden die Rettungskräfte nach den Löscharbeiten in einem Pflegebett im Erdgeschoss. Sie konnten nur noch den Tod der 84-Jährigen feststellen. Etwa 100 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Brandschäden wurden auf rund 150 000 Euro geschätzt. Die Ursache des Feuers war zunächst noch unklar.
84-Jährige stirbt bei Hausbrand in Küps
84-Jährige stirbt bei Hausbrand in Küps

84-Jährige stirbt bei Hausbrand in Küps

Küps - Bei einem Hausbrand im oberfränkischen Küps (Landkreis Kronach) ist eine Rentnerin ums Leben gekommen.
84-Jährige stirbt bei Hausbrand in Küps
20-Jähriger will Treppe runterrutschen - tot

20-Jähriger will Treppe runterrutschen - tot

Roggenburg - Der Versuch ein Treppengeländer herunterzurutschen, ist für einen 20-Jährigen in Roggenburg (Landkreis Neu-Ulm) am Mittwoch tödlich ausgegangen.
20-Jähriger will Treppe runterrutschen - tot

Brose Baskets Bamberg verpassen Überraschung bei Real Madrid knapp

Madrid (dpa) - Die Brose Baskets Bamberg haben zum Auftakt der Zwischenrunde in der Euroleague eine Überraschung knapp verpasst. Der deutsche Meister verlor am Mittwochabend trotz einer ganz starken Leistung beim Titelverteidiger Real Madrid mit 79:82 (40:30). Bester Werfer bei den Franken war Brad Wanamaker mit 17 Punkten. Am zweiten Spieltag treffen die Bamberger in der kommenden Woche auf Zalgiris Kaunas aus Litauen.
Brose Baskets Bamberg verpassen Überraschung bei Real Madrid knapp

Flüchtling aus dem Irak nach Messerangriff von Landsmann gestorben

Landshut (dpa/lby) - Wenige Tage nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Flüchtlingen aus dem Irak ist einer der beiden Männer gestorben. Wie die Polizei berichtete, erlag der 23-Jährige am Mittwoch seinen schweren Verletzungen. Nach den bisherigen Ermittlungen war das Opfer am ersten Weihnachtsfeiertag von einem Mitbewohner des Asylbewerberheims in Landshut mit mehreren Messerstichen verletzt worden. Die beiden Männer sollen zuvor in Streit geraten sein. Der mutmaßliche Täter flüchtete, konnte aber kurze Zeit später gefasst werden. Der 24-Jährige sitzt in Untersuchungshaft, die Ermittlungen der Kripo dauern an.
Flüchtling aus dem Irak nach Messerangriff von Landsmann gestorben

CSU will Abschiebungen von Asylbewerbern erleichtern

Berlin (dpa) - Die CSU will angesichts der hohen Flüchtlingszahlen auch Abschiebungen erleichtern. "Insbesondere straffällig gewordene Asylbewerber sollten unter Abänderung europäischen Rechts bereits aufgrund von Bewährungsstrafen abgeschoben werden können", heißt es in einem am Mittwoch bekannt gewordenen Papier für die Klausur der CSU-Bundestagabgeordneten Anfang Januar in Wildbad Kreuth, über das auch die Mediengruppe "Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung" (Donnerstag) berichtete.
CSU will Abschiebungen von Asylbewerbern erleichtern

Frau entsorgt Tasche mit mehreren Tausend Euro im Müll

Nürnberg (dpa/lby) - In Nürnberg hat eine Frau eine Handtasche mit mehreren Tausend Euro Bargeld im Müll entsorgt. Der Ehemann der Frau schaltete am Mittwoch völlig verzweifelt die Polizei ein, weil seine Partnerin am Vortag die Tasche bei einem Wertstoffhof weggeworfen hatte - und nun war die Sammelstelle geschlossen.
Frau entsorgt Tasche mit mehreren Tausend Euro im Müll
EKD-Chef Bedford-Strohm: Deutschland hat die Welt beeindruckt

EKD-Chef Bedford-Strohm: Deutschland hat die Welt beeindruckt

Hannover (dpa) - Der humane Umgang mit Flüchtlingen hat Deutschland nach Einschätzung des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm international viel Sympathie gebracht. "Was in Deutschland an spontaner Hilfsbereitschaft sichtbar geworden ist, hat die Welt beeindruckt", sagte der bayerische Landesbischof in seiner am Mittwoch veröffentlichten Neujahrsbotschaft. "Die politisch Verantwortlichen und die Zivilgesellschaft haben gemeinsam dafür gesorgt, dass mit dem Namen Deutschland gegenwärtig kaum jemand noch Gewalt und Krieg verbindet, sondern nun Humanität und mitmenschliche Solidarität in den Vordergrund gerückt sind."
EKD-Chef Bedford-Strohm: Deutschland hat die Welt beeindruckt
Seehofer verlangt 2016 "die Wende in der Flüchtlingspolitik"

Seehofer verlangt 2016 "die Wende in der Flüchtlingspolitik"

München (dpa) - CSU-Chef Horst Seehofer hat erneut eine Begrenzung der Flüchtlings-Zuwanderung verlangt. Die Integration könne nur dann erfolgreich gestaltet werden, wenn die Zuwanderung reduziert werde, sagte der bayerische Ministerpräsident in seiner am Mittwochabend veröffentlichen Neujahrsansprache. "Das Jahr 2016 muss daher die Wende in der Flüchtlingspolitik bringen", meinte Seehofer. Dafür werde er sich "mit ganzer Kraft einsetzen".
Seehofer verlangt 2016 "die Wende in der Flüchtlingspolitik"

Zwei Bergsteiger bei Garmisch in den Tod gestürzt

In den bayerischen Alpen sind kurz vor dem Jahresende zwei Bergsteiger abgestürzt und ums Leben gekommen.
Zwei Bergsteiger bei Garmisch in den Tod gestürzt

Kein Feuerwerk wegen Trockenheit in Teilen Österreichs

Es ist so warm und trocken wie selten zuvor in Österreich, die Waldbrandgefahr steigt. Deshalb sind nun in einigen Regionen Silvesterfeuerwerke verboten.
Kein Feuerwerk wegen Trockenheit in Teilen Österreichs
Aigner: 10 000-Häuser-Programm wird sehr gut angenommen

Aigner: 10 000-Häuser-Programm wird sehr gut angenommen

München (dpa/lby) - Gut drei Monate nach dem Start des bayerischen 10 000-Häuser-Programms mit Zuschüssen für die Sanierung von Ein- und Zwei-Familienhäusern hat Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) eine positive Zwischenbilanz gezogen. "Das Programm wird sehr gut angenommen", meinte sie am Mittwoch. Seit Mitte September seien 2750 Anträge für eine Förderung von Effizienz- und Einsparmaßnahmen sowie für den Tausch von Heizungen eingegangen.
Aigner: 10 000-Häuser-Programm wird sehr gut angenommen

Spaziergänger entdeckt Leiche im Inn

Kirchdorf am Inn (dpa/lby) - Bei einem Spaziergang am Inn in Niederbayern hat ein Mann eine Leiche entdeckt. Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch hatte der Mann am Dienstagnachmittag in Kirchdorf am Inn die Leiche in den Fluten treiben sehen. Der Spaziergänger schlug sofort Alarm. Polizei, Feuerwehr und Wasserwacht bargen die Leiche. Die Identität der toten Person blieb zunächst unklar.
Spaziergänger entdeckt Leiche im Inn

Polizei findet Leiche in abgebranntem Bauernhof

Weißdorf (dpa/lby) - In einem abgebrannten Bauernhof im Landkreis Hof haben Ermittler eine Leiche gefunden. Mutmaßlich handelt es sich dabei um den 67 Jahre alten Bewohner des Anwesens. Gewissheit soll aber erst eine Obduktion bringen, wie die Polizei in Bayreuth mitteilte. Das Feuer auf dem alten Gehöft in Weißdorf war in der Nacht zum Mittwoch aus bislang unbekannten Gründen ausgebrochen. Anwohner alarmierten die Feuerwehr, etwa 200 Einsatzkräfte bekämpften die Flammen. Bei dem Feuer entstand ein Schaden von 50 000 Euro.
Polizei findet Leiche in abgebranntem Bauernhof
Sternsinger: Kardinal Marx spricht von faszinierender Aktion

Sternsinger: Kardinal Marx spricht von faszinierender Aktion

Die Sternsinger gehören zum Jahresanfang wie das Feuerwerk. Demnächst ziehen sie wieder von Haus zu Haus, singen Lieder und schreiben "20*C+M+B+16" an die Türen. Vor allem aber sammeln sie Geld für Hilfsprojekte in aller Welt. Kardinal Marx nennt es faszinierend.
Sternsinger: Kardinal Marx spricht von faszinierender Aktion

Jäger findet Männerleiche

Biebelried (dpa/lby) - Einen grausigen Fund hat ein Jäger in einem Waldstück in Unterfranken gemacht. Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch war der Mann am Dienstagnachmittag in dem Wald in Biebelried (Landkreis Kitzingen) auf die Leiche eines Mannes gestoßen. Diese habe keinerlei Anzeichen für einen gewaltsamen Tod aufgewiesen, hieß es. Der Tote habe voraussichtlich bereits mehrere Tage in dem Waldstück gelegen. Zunächst blieb die Identität des Mannes ungeklärt.
Jäger findet Männerleiche

Mildes Jahr in Bayern: Rekordhitze in Unterfranken

Offenbach/München (dpa/lby) - Wärmer, trockener, sonniger: Das Wetter in Bayern hat sich im Jahr 2015 von seiner milden Seite präsentiert. Mit einer Durchschnittstemperatur von 9,5 Grad sei der vieljährige Mittelwert deutlich übertroffen worden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach mit. Dagegen lag die Niederschlagsausbeute mit 730 Litern pro Quadratmeter deutlich unter dem Schnitt. Knapp 1785 Stunden Sonnenschein wurden registriert, das wiederum waren mehr als im vieljährigen Mittel.
Mildes Jahr in Bayern: Rekordhitze in Unterfranken
Gurtpflicht wird 40 und senkt Zahl der Verkehrstoten

Gurtpflicht wird 40 und senkt Zahl der Verkehrstoten

München (dpa) - Auch dank der Gurtpflicht ist die Zahl der Unfalltoten auf Deutschlands Straßen in den vergangenen vier Jahrzehnten deutlich gesunken. Der Gurt sei Lebensretter Nummer eins, teilte der Autoclub ADAC am Mittwoch in München mit. Die Anschnallpflicht war am 1. Januar 1976 eingeführt worden. Anfang der 1970er Jahre starben den Angaben nach in Deutschland jährlich mehr als 20 000 Menschen im Straßenverkehr. 2015 werden es voraussichtlich rund 3400 sein.
Gurtpflicht wird 40 und senkt Zahl der Verkehrstoten

Probefeuerwerk für Flüchtlinge gut angenommen

Reichenberg (dpa/lby) - Mit einem Probefeuerwerk hat die unterfränkische Gemeinde Reichenberg Flüchtlinge auf die Knallerei an Silvester vorbereitet. Die Veranstaltung sei von rund 30 Migranten - und damit von mehr als einem Drittel der dort untergebrachten Asylbewerber - besucht worden, sagte eine Sprecherin vom Landratsamt Würzburg am Mittwoch. Mit der Aktion "Reichenberger Lichterzauber" am Dienstag wollte die Behörde über den Brauch aufklären und auf laute Böller und helle Raketen vorbereiten.
Probefeuerwerk für Flüchtlinge gut angenommen

Sozialministerin: Fast 1,1 Millionen Flüchtlinge angekommen

München (dpa/lby) - Im zu Ende gehenden Jahr sind nach Angaben der bayerischen Staatsregierung fast 1,1 Millionen Flüchtlinge in Deutschland angekommen, der Großteil davon über Bayern. Das teilte Sozialministerin Emilia Müller (CSU) am Mittwoch in München mit. Rund 160 000 davon blieben demnach im Freistaat, die anderen wurden nach dem bundesweiten Verteilungsschlüssel auf alle anderen Bundesländer verteilt. Müller bekräftigte angesichts der Rekordzahl die Forderung nach einer Begrenzung der Flüchtlingszahlen: "Wir brauchen nun dringender denn je eine wirksame Begrenzung der Zuwanderung, denn Deutschland kann diese Zugänge nicht dauerhaft schultern", sagte sie.
Sozialministerin: Fast 1,1 Millionen Flüchtlinge angekommen

Krankenhauskonzern Asklepios erhöht Anteil an Rhön-Klinikum

Hamburg/Bad Neustadt a.d. Saale (dpa/lby) - Der Krankenhausbetreiber Asklepios hat seinen Anteil am unterfränkischen Konkurrenten Rhön-Klinikum leicht aufgestockt. Asklepios hält nun 17,6 Prozent der Stimmrechte, wie aus einer Pflichtmitteilung von Mittwoch hervorgeht. Damit steigt der Anteil des Krankenhauskonzern von Alleingesellschafter Bernard große Broermann an Rhön-Klinikum um gut 2 Prozentpunkte im Vergleich zum Stand von Ende September. Im Aufsichtsrat bei Rhön ist Asklepios nicht vertreten, obwohl das Unternehmen laut Angaben auf der Rhön-Website nach dem Klinikzulieferer B. Braun Melsungen zweitgrößter Anteilseigner ist.
Krankenhauskonzern Asklepios erhöht Anteil an Rhön-Klinikum

Dieselpreis kratzt an der Ein-Euro-Marke

München (dpa) - Der Preis für einen Liter Diesel hat sich zum Jahresende weiter der Marke von einem Euro genähert. Im Durchschnitt kostet der Liter nach Erhebungen des ADAC nur noch 1,025 Euro und damit 0,3 Cent weniger als in der Woche zuvor. Noch stärker fiel der Preisrückgang bei Super E10 aus: Ein Liter sei derzeit im Schnitt für 1,258 Euro zu haben, teilte der ADAC am Mittwoch in München mit. Damit zahlen Autofahrer 0,6 Cent weniger als in der vergangenen Woche. Für Hamsterkäufe besteht aus Sicht des Automobilclubs aber angesichts der niedrigen Rohöl-Preise kein Anlass. "Der ADAC rechnet kurzfristig nicht mit einem Anstieg der Kraftstoffpreise."
Dieselpreis kratzt an der Ein-Euro-Marke
Innenminister: Mehr fremdenfeindliche Übergriffe

Innenminister: Mehr fremdenfeindliche Übergriffe

München (dpa/lby) - Die Zahl fremdenfeindlicher Übergriffe und die Zahl der Attacken auf Flüchtlingsheime haben in Bayern im Jahr 2015 drastisch zugenommen. Bis kurz vor Jahresende wurden im Freistaat insgesamt 730 politisch motivierte Straftaten mit fremdenfeindlichem Hintergrund gezählt. Im Jahr 2014 waren es 481 und davor jeweils unter 300 gewesen. Das geht aus einer Übersicht des Innenministeriums hervor. 68 mal waren Asylbewerberunterkünfte Ziel der Attacken. Darunter waren sechs Brandstiftungen. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nannte den Anstieg der Zahlen "wirklich besorgniserregend". "Wir müssen gegen die Täter mit aller Konsequenz, mit allem Nachdruck vorgehen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in München.
Innenminister: Mehr fremdenfeindliche Übergriffe
Keine erhöhten Sicherheitsvorkehrungen an Silvester in München

Keine erhöhten Sicherheitsvorkehrungen an Silvester in München

München (dpa/lby) - In der Silvesternacht wird es in München im Vergleich zu den Vorjahren keine erhöhten Sicherheitsvorkehrungen geben. Allerdings seien auch heuer deutlich mehr Beamte als an anderen Tagen in Bereitschaft, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Besonders im Fokus stehen dabei Plätze mit größeren Menschenansammlungen - etwa das Tollwood-Festival auf der Theresienwiese, der Münchner Marienplatz oder der Bereich rund um den Friedensengel. Eine konkrete Terrorgefahr für die bayerische Landeshauptstadt gab es nicht. Ein Behördensprecher betonte aber: "Nach den Anschlägen von Paris sind wir natürlich sehr sensibilisiert."
Keine erhöhten Sicherheitsvorkehrungen an Silvester in München

Lokalpolitiker erhalten kotverschmierte Weihnachtsgrüße

Vöhringen (dpa/lby) - Lokalpolitiker im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm haben mehr als unappetitliche Weihnachtspost erhalten. Ein Unbekannter sendete den Stadträten von Vöhringen kotverschmierte Weihnachts-Grußkarten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Beamten ermitteln nun wegen Beleidigung. "Das ist ekelhaft", sagte der Neu-Ulmer Kripo-Chef Jürgen Schweizer. Zunächst hatte die "Südwest Presse" über den Fall berichtet.
Lokalpolitiker erhalten kotverschmierte Weihnachtsgrüße
Nasskalter Jahresausklang in Bayern

Nasskalter Jahresausklang in Bayern

München (dpa/lby) - Nasskalt verabschiedet sich das Jahr 2015 aus dem Freistaat. Nach vielen sonnigen und milden Tagen sorgt eine Kaltfront über Bayern zum Jahreswechsel für kühleres Wetter. Richtiger Winter sieht aber anders aus: Zwar kann es in den Bergen schneien. "Der Wintereinbruch, den sich manche erhoffen, ist aber nicht in Sicht", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am Mittwoch.
Nasskalter Jahresausklang in Bayern
Rauch nach Kurzschluss im tschechischen Akw Temelin

Rauch nach Kurzschluss im tschechischen Akw Temelin

Temelin (dpa/lby) - Im umstrittenen tschechischen Atomkraftwerk Temelin ist es zu einem Kurzschluss mit Rauchentwicklung gekommen. Ursache sei eine schwelende Kabelisolierung in einer Hilfseinrichtung des Turbogenerators gewesen, sagte Akw-Sprecher Marek Svitak am Mittwoch. Ein Kraftwerksmitarbeiter habe den Rauch entdeckt, die Stelle mit einem Handfeuerlöscher abgekühlt und die Werksfeuerwehr alarmiert.
Rauch nach Kurzschluss im tschechischen Akw Temelin
Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen fast ausverkauft

Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen fast ausverkauft

Oberstdorf (dpa) - Der Auftaktsieg von Severin Freund bei der 64. Vierschanzentournee hat einen Run auf die Tickets für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ausgelöst. Für den zweiten Wettbewerb an diesem Freitag stehen nur noch 3000 Eintrittskarten zur Verfügung. "Wir raten allen Skisprung-Fans, sich noch im Vorverkauf ihr Ticket zu sichern", sagte Tournee-Präsident Michael Maurer, der auch Chef des Organisationskomitees in Garmisch-Partenkirchen ist. Schon zum Auftakt in Oberstdorf hatte es eine riesige Begeisterung um die DSV-Adler gegeben. Mit 25 500 Fans war die Veranstaltung erstmals seit 2002 bereits im Vorfeld ausverkauft gewesen.
Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen fast ausverkauft
Mietpreisbremse gilt künftig nur für 137 bayerische Orte

Mietpreisbremse gilt künftig nur für 137 bayerische Orte

München (dpa/lby) - Die Mietpreisbremse gilt von Januar an nur noch für 137 bayerische Gemeinden. Gestartet war sie im August noch für 144 Gemeinden. Im November hatte die Staatsregierung die Liste der betroffenen Orte aber aktualisiert, da für einige Städte und Gemeinden neue Informationen über die Lage auf dem Wohnungsmarkt vorlagen. Abgeschafft wird die Mietpreisbremse nun in Bayreuth und mehr als einem Dutzend weiterer Orte, eingeführt wird sie unter anderem in Bamberg und Bad Aibling (Landkreis Rosenheim).
Mietpreisbremse gilt künftig nur für 137 bayerische Orte

Arbeiter kümmert sich erst um verstopftes Klo, dann um Strafe

München (dpa/lby) - Ein Arbeiter einer Sanitärfirma hat sich erst um ein verstopftes Klo auf der Bundespolizei-Wache am Münchner Hauptbahnhof gekümmert - und dann um eine Geldbuße, die er noch zu zahlen hatte. Wie die Beamten am Mittwoch mitteilten, hatten sie den 30-Jährigen am Vortag beim Betreten der Wache überprüft. Dabei fanden sie heraus, dass die Staatsanwaltschaft den Mann im September zur Festnahme ausgeschrieben hatte, weil er eine Geldbuße über 300 Euro wegen einer Ordnungswidrigkeit noch nicht beglichen hatte. Bevor der 30-Jährige jedoch mit Hilfe mehrerer Telefonate das Geld auftrieb, brachte er schnell noch das verstopfte WC in Gang.
Arbeiter kümmert sich erst um verstopftes Klo, dann um Strafe

Waldbrand auf Berg über Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen (dpa/lby) - Ein Feuer hat in der Nacht zum Mittwoch auf der Kramerspitz (1985 Meter) bei Garmisch-Partenkirchen wertvollen Wald vernichtet. Die Flammen breiteten sich in teils unwegsamem Gelände aus zunächst ungeklärter Ursache auf einer Fläche von 100 mal 400 Metern aus. Die Feuerwehr hatte Mühe, an den über der Gaststätte St. Martin gelegenen Brandort in rund 1200 Metern Höhe zu gelangen. Rund 100 Helfer waren nach Polizeiangaben im Einsatz. Sie konnten aber nicht verhindern, dass etwa die Hälfte des Baumbestandes ein Raub der Flammen wurde. Ein Bundeswehrhubschrauber half bei den Löscharbeiten. Am Morgen war das Feuer unter Kontrolle. Es seien aber noch Nachlöscharbeiten notwendig gewesen, so ein Polizeisprecher.
Waldbrand auf Berg über Garmisch-Partenkirchen