Bayerns spektakulärste Winter-Rettung

32-Jähriger rutscht mit Auto in die Wertach

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Ein Autofahrer rutscht im Ostallgäu in Fluss und sitzt auf dem Dach fest.

Ruderatshofen - Ein 32-Jähriger ist im Allgäu mit seinem Auto in einem Fluss gelandet. Er ist von der schneebedeckten Straße abgekommen - und saß auf dem Autodach fest.

Der plötzliche Wintereinbruch – er machte am Freitag vielen Bayern zu schaffen. Einen 32-jährigen Familienvater aus Marktoberdorf erwischte das Wetter aber richtig eiskalt: Er kam mit seinem Wagen ins Schleudern und katapultierte sich regelrecht in die Wertach. Nur dem blitzschnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass der Pechvogel „nur“ mit einer Unterkühlung im Krankenhaus liegt.

Was war genau passiert? Der junge Mann hatte gerade seinen Nachwuchs in den Kindergarten gebracht, als er um kurz nach 8 Uhr auf dem Heimweg plötzlich die Kontrolle über sein Auto verlor: Über eine schneebedeckte Wiese schoss er regelrecht Richtung Wertach – und klatschte direkt in den Fluss. Das Fahrzeug wurde auch sofort abgetrieben, blieb erst mitten im Wasser stehen. Dennoch schaffte es der Mann, auf das Autodach zu klettern. Und in diesem Moment hatte er auch zum ersten Mal Glück an diesem Tag: Denn eine Polizeistreife entdeckte zeitgleich die Spuren des Wagens im Schnee und suchte daraufhin die Wertach ab. Wenig später sahen sie schon den Verzweifelten auf seinem Dach winken. Sofort wurde dem 32-Jährigen eine Schwimmboje an einem Seil zugeworfen. Bibbernd hielt sich dieser nun an dem „Rettungsanker“ fest und wartete, bis die Feuerwehr eintraf.

Unglaublich:  Autofahrer sitzt im Fluss auf Dach fest

Autofahrer rutscht in Fluss und sitzt auf Dach fest

Die Helfer kamen dann auch sofort mit einem Taucher-Team. Einer der Männer hangelte sich zu dem frierenden Sturz-Opfer, legte ihm eine Wärmedecke um und half ihm in ein Schlauchboot. Dann zogen Feuerwehrler die zwei zurück ans Ufer. „Das Unfallopfer hatte Glück im Unglück, dass sein Wagen sich nicht überschlug“, so ein Helfer nach dem Einsatz. Und der Pechvogel? Der liegt nun im Krankenhaus, aber nur zur Sicherheit. Denn außer einer leichten Unterkühlung fehlt ihm glücklicherweise nichts.

Auch in der Region hat der Wintereinbruch für chaotische Zustände gesorgt: Lesen Sie hier mehr.

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