Schlimmer Verdacht

Mann überschüttete Frau in Bamberg mit ätzender Flüssigkeit: Nun ermittelt Terror-Stelle

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Mitten in Bamberg hat ein Mann einer Frau eine ätzende Flüssigkeit über den Körper geschüttet.

Ein Unbekannter hat eine Frau mit ätzender Flüssigkeit überschüttet. Nun ermittelt auch die Terror-Zentralstelle, denn ein bestimmter Hintergrund ist möglich. 

Update 7. März:

Bamberg - Nachdem ein unbekannter Mann am späten Sonntagabend eine 65 Jahre alte Frau in der Bamberger Fußgängerzone mit einer ätzenden Flüssigkeit übergoss, suchen Ermittler der Kriminalpolizei Bamberg weiterhin nach Zeugen – insbesondere nach einem Pärchen, das sich in der Nähe des Tatortes befand. Das Paar soll sich in der Nähe des Brunnens „Gabelmann“ aufgehalten haben. Die Kriminalpolizei Bamberg ist unter Telefon: 0951/9129-491 zu erreichen.

Antisemitischer Hintergrund kann in Bamberg nicht ausgeschlossen werden 

Die Geschädigte wird derweil stationär behandelt, teilt die Polizei weiter mit. Die Kriminalpolizei in Bamberg ermittelt nun in alle Richtungen. Dabei erhält sie auch Unterstützung vom Bayerischen Landeskriminalamt und einem Rechtsmediziner. Das Ermittlungsverfahren wird von der Generalstaatsanwaltschaft München, Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET), geführt, da ein antisemitischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann.

Erstmeldung 4. März:

Eine ätzende Flüssigkeit hat am Sonntagabend ein Unbekannter in Bamberg über eine 65-Jährige geschüttet und diese damit schwer verletzt. Nach Polizeiangaben vom Montag attackierte der Täter die Frau am Vorabend unvermittelt von hinten vor ihrer Haustür und ergriff anschließend die Flucht. 

Passanten entdeckten das Opfer und setzten einen Notruf ab. Die Frau kam mit Verätzungen am Körper in ein Krankenhaus. Zu dem Angreifer konnte sie der Polizei zufolge keine Angaben machen. Eine Fahndung nach dem Täter verlief zunächst ergebnislos, die Ermittler bitten um Zeugenhinweise.

dpa/cz

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