Bamberger Chefarzt-Prozess soll bis Mai andauern

Der Strafprozess gegen einen ehemaligen Chefarzt wird zum Marathon-Verfahren. Foto: D. Ebener/Archiv
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Der Strafprozess gegen einen ehemaligen Chefarzt wird zum Marathon-Verfahren. Foto: D. Ebener/Archiv

Bamberg (dpa/lby) - Der Strafprozess gegen einen ehemaligen Bamberger Chefarzt wird zum Marathon-Verfahren und mehr als ein Jahr andauern. Das Landgericht legte jetzt weitere Verhandlungstermine bis zum Mai fest, wie ein Sprecher mitteilte. Begonnen hatte der Prozess Anfang April 2015.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 50-Jährigen vor, im Krankenhaus Frauen betäubt und sich an ihnen vergangen zu haben. Die Anklage lautet auf Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und schwere Körperverletzung. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe vehement: Er habe nur aus medizinischen Erwägungen heraus gehandelt, er habe neue Behandlungsmethoden für Beckenvenen-Thrombosen erproben wollen. Derzeit laufen in dem Verfahren Zeugenbefragungen - zu Wort kamen kürzlich medizinische Experten genauso wie Klinikpersonal und Menschen aus dem Umfeld der mutmaßlichen Opfer.

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