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Hier kommen Bayerns doofste Bankräuber

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Pörnbach - Die Täter sind noch nicht gefasst, allerdings gibt es nach der Explosion einer Bank in Pörnbach im Kreis Pfaffenhofen inzwischen einige heiße Spuren - darunter neue Fotos von den Räubern.

Mit einem gewaltigen Bumms wurden am 30. März um 3.15 Uhr die

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Pörnbacher (Kreis Pfaffenhofen/Ilm) aus den Betten gejagt. Unbekannte hatten versucht, mittels Sprengstoff in der Hallertauer Volksbank an Bares zu kommen. Was völlig misslang – erstens mussten die Bomber ohne Beute abhauen, zweitens zerstörten sie bei dem dem Raubversuch den Kontoauszudrucker, den Geldautomaten und nebenbei auch noch das gesamte Interieur der Filiale. Der Schaden dürfte bei rund 200 000 Euro liegen.

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Immerhin – wenigstens eines haben die beiden jungen Männer bislang auf die Reihe bekommen: Noch wurden sie nicht gefasst. Doch jetzt fahndet die Kripo mit neuen Fotos aus der Überwachungskamera nach Bayerns doofsten Räubern. Die Aufnahmen wurden Stunden vor dem Einbruch aufgenommen, als die zwei den späteren Tatort inspizierten. Da war es in Pörnbach noch ruhig, die Bank nicht verwüstet.

Überraschend: Auch wenn die Tatausführung sich nicht mit militärischer Präzision in Verbindung setzen lässt, so wurde dabei aber tatsächlich militärischer Sprengstoff verwendet. Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA), das in dem Fall ermittelt, äußert sich aber nicht zu der exakten Bezeichnung der Chemikalie.

Es konnten in den vergangenen Wochen mehr Spuren gesichert

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Dieses Bild von einem der mutmaßlichen Täter stammt aus der Überwachungskamera der Bank. © Landeskriminalamt

werden, die vielleicht zu den Tätern führen: So wurden an einem Pendlerparkplatz im fünf Kilometer entfernten Langenbruck Kleidungsstücke entdeckt, die sich den Tätern zuordnen lassen. Deswegen gehen die Fahnder davon aus, dass die beiden in einem Auto, vermutlich in einem Peugeot mit dem Kennzeichen PAF-SD 285 über die B 13, B 300 oder über die A 9 entkommen sind. In diesem Bereich wurden mit Hilfe der Bereitschaftspolizei Werkzeug und weitere weggeworfene Kleidungsstücke gefunden. Diese Sachen werden derzeit noch untersucht.

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat die Bank eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt. Hinweise an der LKA unter Telefon: 089/1 21 20.

Wie bereits berichtet, sprengten bisher unbekannte Täter am frühen Morgen des 30. März 2011 eine Bank in Pörnbach. Die Ermittlungen der Sprengstoffexperten des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) führten bisher noch nicht zur Ergreifung der Täter.

tz

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