Bauernhof im Allgäu abgebrannt

Scheidegg/Kempten - Ein  Bauernhof im Westallgäu hat in der Nacht zum Dienstag Feuer gefangen und ist fast komplett abgebrannt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden erschwert, weil das Gebäude einsturzgefährdet ist.

Bei einem Brand auf einem ehemaligen Bauernhof in Scheidegg im Landkreis Lindau ist in der Nacht zum Dienstag hoher Schaden entstanden. Wie die Polizei in Kempten mitteilte, wurde das vermietete Wohnhaus des landwirtschaftlichen Anwesens in Scheidegg fast vollständig zerstört. Die Feuerwehr, die mit 80 Einsatzkräften vor Ort war, konnte ein Übergreifen der Flammen auf den ehemaligen Stall verhindern.

Das Feuer war in der Nacht von Mitarbeitern einer benachbarten Firma entdeckt und gemeldet worden. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich keine Menschen im Gebäude, es wurde niemand verletzt. Tiere wurden auf dem Bauernhof nicht mehr gehalten.

Laut Polizei lag der Sachschaden bei etwa 150 000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache werden erschwert, weil das Gebäude einsturzgefährdet ist. Das Feuer ist den Angaben zufolge vermutlich in einem als Büro genutzten Zimmer im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gebe es nicht. Als Brandursache kommt ein technischer Defekt in Betracht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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