Bayerischen Mittelstand plagen Nachwuchssorgen

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Dem bayerischen Mittelstand fehlt es an Azubis.

München - Mangel an Auszubildenden: Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise kämpft der bayerische Mittelstand mit zunehmenden Nachwuchssorgen.

Mittlerweile bleibe jeder fünfte Ausbildungsplatz leer, teilte der Landesverband des Bundes der Selbstständigen (BDS) am Freitag in München auf Basis seines jüngsten Stimmungstests mit. Nur noch gut ein Drittel aller Ausbildungsbetriebe habe heute die Wahl zwischen mehreren geeigneten Bewerbern.

Eine Folge davon sei, dass vier von zehn Firmenchefs mit den Fähigkeiten ihrer Auszubildenden nicht zufrieden sind. “Was für die Bewerber ein Segen ist, wird für Klein- und Mittelbetriebe zum Fluch. Die geburtenschwachen Jahrgänge bringen den Mittelstand ins Wanken“, mahnte BDS-Präsident Ingolf Brauner. Es sei daher zentrale Aufgabe der Politik, die Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger zu steigern. “Politik und Wirtschaft müssen die vorhandenen Potenziale zielgenau vermitteln und fördern.“

Für die Azubis wiederum bringt die Situation gute Aussichten auf eine Festanstellung mit sich: In rund 70 Prozent der mittelständischen Betriebe hätten sie gute Chancen auf eine Übernahme, besonders dann, wenn sie ihre Eignung nachgewiesen hätten, hieß es.

dpa

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