Bayern-Basketballer stimmen sich auf Alba Berlin ein

Andrea Trinchieri
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Münchens Trainer Andrea Trinchieri gestikuliert.

Auf die Euroleague-Tabelle blickt Andrea Trinchieri einfach nicht. „Den Tabellenstand kenne ich nicht und ich werde ihn mir auch nicht anschauen. Denn wir haben in 72 Stunden wieder ein Spiel, ich muss mich auf mein Team fokussieren und auf die Tabelle schauen, wenn die Zeit dafür gekommen ist“, sagte der italienische Coach des FC Bayern nach dem 77:

Villeurbanne/München - 68 (45:29) beim französischen Basketball-Meister Asvel Villeurbanne.

Der Erfolg der Münchner am Dienstagabend war überzeugend. Sie trafen beachtliche 70 Prozent ihrer Zwei-Punkte-Vorwürfe und knapp 48 Prozent von jenseits der Dreierlinie. Dank des zehnten Siegs in der 21. Partie ist Trinchieris Team weiter im Kampf um die erneute Viertelfinal-Teilnahme dabei.

„Jeder war bereit zu helfen, mitzuwirken und das Spiel zu gewinnen. Das ist unser drittes Auswärtsspiel in sechs Tagen, deswegen ist das ein toller Sieg und wir sind sehr happy“, befand Trinchieri nach der Nachholpartie des 18. Spieltags. Erfolgreichster Bayern-Profi war Augustine Rubit mit 17 Punkten und zehn Rebounds.

Es war die perfekte Einstimmung auf das Euroleague-Duell zuhause am Freitag (20.30 Uhr/Magentasport) gegen Alba Berlin - dann auch wieder mit Fans. Nach dem Kabinettsbeschluss vom Dienstag dürfen maximal 25 Prozent der Kapazitäten unter der 2G-plus-Regelung genutzt werden. Für den Audi Dome wären das 1625 Zuschauer. dpa

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