Bundesstatistik belegt

Bayern brauchen das meiste Wasser

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München - Die Menschen in Bayern verbrauchen mehr Wasser als der Bundesdurchschnitt. Generell sinkt der Wasserverbrauch der Deutschen aber.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden vom Freitag verbrauchte jeder Einwohner von Bayern im Jahr 2010 im Schnitt 129 Liter Wasser pro Tag. Das sind acht Liter mehr als im bundesweiten Schnitt. Nur in Nordrhein-Westfalen (135 Liter), Schleswig-Holstein und Hamburg (je 134 Liter) haben die Menschen mehr Wasser aus den Hähnen gezapft.

Trotz des vergleichsweise hohen Verbrauchs werden die Bayern immer sparsamer: Im Jahr 2007 lag der durchschnittliche Tagesverbrauch pro Einwohner noch bei 133 Liter, 2004 bei 135 Liter.

Deutschlandweit sank die tägliche Wassernutzung von 126 Liter im Jahr 2004 auf 122 Liter drei Jahre später. Mit 121 Liter im Jahr 2010 ist der Verbrauch deutschlandweit so niedrig wie nie seit Einführung der Statistik im Jahr 1963.

dpa

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