Gegen 1.35 Uhr

Erdbeben in Bayern: Hier war das Zittern in der Nacht auf Freitag zu spüren

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Symbolbild

Erdbeben-Alarm in Bayern: In der Nacht auf Freitag hat mancherorts die Erde gebebt. Passiert ist nichts, zahlreiche Anwohner meldeten sich aber besorgt bei den zuständigen Ämtern.

Klingenthal/Asch - Ein leichtes Erdbeben hat in der Nacht zum Freitag das Vogtland nahe der bayerischen Grenze erschüttert. Das Epizentrum habe auf der tschechischen Seite des Vogtlands gelegen, teilte ein Sprecher der Bundesanstalt für Geowissenschaften mit. Er gab die Stärke mit 3,4 an. Das Beben sei in zehn Kilometern Tiefe gemessen worden. Mit Schäden sei nicht zu rechnen.

Das Seismologische Zentrum Europa-Mittelmeer gab die Stärke mit 3,5 und die Tiefe mit acht Kilometern an. Demnach ereignete sich das Beben gegen 1.36 Uhr.

Das Epizentrum lag unweit der Stadt Asch (As), die sich in unmittelbarer Grenznähe zu Bayern und Sachsen befindet. Dutzende Menschen aus der Region meldeten dem Seismologischen Zentrum, dass sie das Beben gespürt hätten.

Bei einer Erschütterung dieser Stärke sind in der Regel keine größeren Schäden zu erwarten. Die Region des Vogtlands und Nordwestböhmens ist bekannt für ihre Schwarmbeben. Dabei treten in dichter zeitlicher Folge kleine Erdbeben im gleichen Herdgebiet auf.

Erst im Mai dieses Jahres hatte ein solches Schwarmbeben der Stärke 4,2 das Vogtland erschüttert. Damals hatten Augenzeugen berichtet, dass die Gläser im Schrank geklirrt hätten und Haustiere unruhig geworden seien. Die stärksten Beben in der Region wurden Mitte der 1980er Jahre gemessen. Damals erreichten sie eine Stärke von 4,6. Schornsteine fielen ein.

dpa/lby

Lesen Sie auch: Unwetter wüteten in Oberbayern am Donnerstag. In einem Landkreis blieb es allerdings weitgehend trocken. Mit langsam massiven Folgen.

Update vom 26. Oktober 2018: Ein Seebeben hat Griechenland erschüttert. Besonders auf den Inseln im Ionischen Meer war es zu spüren. 

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