Bayern plant Rückgabe ungenutzter Impfdosen: Anzahl unklar

Rückgabe ungenutzter Impfdosen
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Ein Mitarbeiter eines Impfzentrums nimmt eine Impfdose vom Impfstoff Astrazeneca vom Tisch.

Die bayerische Staatsregierung will ungenutzte Corona-Impfdosen an den Bund zurückgeben. Betroffen seien Dosen der Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Freitag in München. Wie viele Impfdosen zurückgegeben werden sollen, blieb zunächst unklar. Die Menge werde „aktuell ermittelt und abgestimmt“, sagte die Sprecherin.

München - Die Gesundheitsminister der Länder hatten am 19. Juli beschlossen, Impfdosen an den Bund zurückzugeben, die vor dem Verfallsdatum in den kommunalen Impfzentren nicht mehr verwendet werden. Vom zentralen Lager des Bundes sollen die Impfstoffe dann an andere Staaten gespendet werden. Dazu müssen die Dosen nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums noch mindestens zwei Monate haltbar sein.

Andere Länder hatten eine solche Rückgabe bereits in den vergangenen Tagen angekündigt. So wollte etwa das Land Baden-Württemberg 450.000 Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca an den Bund zurückliefern, Berlin plante mit bis zu 62.400 Impfdosen. dpa

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