Schlimme Mängel

Mehr als drei Millionen Schweine leben in Bayern - doch es gibt ein Problem

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Rund 3,3 Millionen Schweine wurden im vergangenen Jahr in Bayern gehalten.

Mehr als drei Millionen Schweine wurden im vergangenen Jahr in Bayern gehalten. Probleme gibt es allerdings immer wieder mit Tierschutzgesetzen in Schlachthöfen. Auch bei Rindern, wie der aktuellste Fall um McDonald´s zeigt.

Fürth - Rund 3,3 Millionen Schweine wurden im vergangenen Jahr in Bayern gehalten. Das sei im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 1,2 Prozent, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Freitag in Fürth mit. In der Statistik werden aber nur die rund 5100 Betriebe erfasst, die mindesten 50 Schweine oder 10 Zuchtsauen hielten. Stichtag der Erhebung war der 3. November 2017. 

Rund 1200 Betriebe halten über 1000 Tiere, was etwa einem Viertel aller Betriebe entspricht. Mitte des vergangenen Jahres teilte das Statistische Landesamt mit, dass die Zahl der Ferkel im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sei

Probleme gibt es allerdings immer wieder mit den Tierschutzgesetzen in Schlachthöfen. Mängel bei der Betäubung von Schweinen wurden beispielsweise festgestellt. 

Der aktuellste Fall bezieht sich auf einen Schlachthof eines Exklusivlieferanten von McDonald´s - dort wurden allerdings Rinder geschlachtet. Der Fastfood-Konzern verklagte die Schlachterei in Bad Württemberg aufgrund von Elektroschocks, mangelnder Betäubung und lebendigem Ausbluten.

dpa/lby

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