Pferdefleisch-Lasagne in Großbritannien

Sonderproben bei Fertiggerichten

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Tausende Briten haben ahnungslos Pferdefleisch-Lasagne gegessen. In Deutschland werden jetzt die Kontrollen verschärft.

Erlangen - Vorläufige Entwarnung für Bayern: Anscheinend sind bis jetzt noch keine Fertigprodukte mit Pferdefleisch im Freistaat verkauft worden. Trotzdem gibt es jetzt Sonderproben.

Bayerische Gesundheitsbehörden haben bislang keinen Hinweis, dass Tiefkühl-Lasagne aus Pferdefleisch nach Bayern gelangt ist. Dennoch habe dasLandesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen Sonderproben bei fleischhaltigen Fertiggerichten angeordnet, erläuterte eine Behördensprecherin am Montag. Grundsätzlich würden Lebensmittel auch daraufhin untersucht, ob das auf der Packung angegebene Fleisch auch tatsächlich verwendet wurde. „Solche Falschdeklarierungen haben wir aber schon länger nicht mehr festgestellt. In den letzten Jahren gab es in Sachen Pferdefleisch nichts Auffälliges“, sagte die LGL-Sprecherin.

In Großbritannien waren die Behörden in der Tiefkühl-Lasagne eines großen Herstellers auf Pferdefleisch gestoßen. Erste Spuren führen zu einem französischen Produzenten, der Fleisch unter anderem aus Rumänien bezieht.

dpa/lby

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