Österreich bezuschusst bayerische Bergbauern

München - Rund 150 bayerische Bergbauern mit Grund in Österreich können ihr Einkommen leicht aufbessern. Die Bauern erhalten aus Wien Zuschüsse in Höhe von 120 Euro pro Hektar - doch nur wenn sie eine Frist einhalten.

Die österreichische Bundesregierung hat eingewilligt, dass auch Bauern mit Sitz außerhalb Österreichs Anspruch auf Zuschüsse anmelden können, wie Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am Dienstag meldete. Gezahlt werden sollen 120 Euro je Hektar „beihilfefähiger Fläche“. Die Antragsfrist läuft am 15. Mai aus.

Laut Aigners Ministerium werden 2500 Hektar österreichischen Staatsgebiets von Bayern bewirtschaftet, nach Angaben des bayerischen Agrarministeriums handelt es sich um etwa 150 Betriebe.

Hintergrund ist, dass sich die österreichisch-bayerischen Grenzen im Laufe der vergangenen 200 Jahre mehrfach verschoben haben - so gehören das Dorf Jungholz, das Kleinwalsertal und die Eng im Karwendel-Gebirge zwar zu Österreich, sind aber über Straßen nur von Bayern aus erreichbar und werden zum Teil auch von bayerischen Bauern bewirtschaftet. Auch in manchen anderen Gemeinden folgt der Privatbesitz nicht überall dem Grenzverlauf.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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