Seit Juli zur Fahndung ausgeschrieben

Krasser Zufall an der Grenze: Gestohlene Luxus-Limousine fällt der Polizei quasi in den Schoß

Der gestohlene Supersportwagen Jaguar XF kam weit rum in Europa.
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Der gestohlene Supersportwagen Jaguar XF kam weit rum in Europa.
  • Thomas Eldersch
    VonThomas Eldersch
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Eine englische Luxus-Limousine ging deutschen Polizisten an der österreichischen Grenze ins Netz. Gestohlen wurde das Auto übrigens in Italien.

  • Gestohlene Luxus-Limousine an deutsch-österreichischer Grenze sichergestellt.
  • Schleierfahnder fanden heraus, dass das Auto in Italien gestohlen wurde.
  • Dem Fahrer des Oberklasse-Fahrzeugs erwartet jetzt eine Anzeige.

Bergen/Traunstein - Wer mit einem Flitzer der englischen Nobel-Marke Jaguar unterwegs ist, der kann sich wohl vor bewundernden Blicken kaum verstecken. Doch dieses Zurschaustellen von Statussymbolen wurde jetzt einem slowakischen Hehler zum Verhängnis. Bei einer Kontrolle an der deutsch-österreichischen Grenze fiel den Polizisten der Mann samt gestohlenem Auto quasi in den Schoß.

Luxus-Limousine Jaguar XF konnte am Grenzübergang Hochfelln-Nord beschlagnahmt werden

Am Montagabend (28. September) gegen 20.15 Uhr ging laut Polizei den Schleierfahndern der Grenzpolizei Piding ein luxuriöser Fisch ins Netz. Auf der A 8 Richtung München war ein 48-jähriger Slowake in einem weißen Jaguar XF unterwegs. Das Fahrzeug hatte italienische Kennzeichen. Die Beamten einer Streife am deutsch-österreichischen Grenzübergang fiel der Wagen sofort auf. Sie zeigten dem Fahrer an, dass er ihnen auf die Tank- und Raststation Hochfelln-Nord folgen solle. Dort angekommen, ließen sie das Kennzeichen durch ihren Computer laufen. Der spuckte aus, dass die Luxus-Limousine gestohlen wurde und bereits seit Juli dieses Jahres von der italienischen Polizei gesucht wird.

Noch vor Ort stellten die Polizisten das Auto, dessen Wert auf etwa 35.000 Euro geschätzt wird, sicher. Neu gibt es das schicke Gefährt schon für knapp 45.000 Euro. Der 48-jährige Mann wurde ebenfalls festgenommen. Ihm wird der Verdacht auf Hehlerei vorgeworfen. Aber bereits nach Beendigung der Maßnahmen kam der Slowake wieder frei. Die weiteren Ermittlungen führt jetzt die Kriminalpolizei Traunstein. Sie hat sich bereits mit den Behörden in Italien kurzgeschlossen. Vielleicht kann also bald der Besitzer wieder mit seiner englischen Luxus-Limousine herumfahren. (tel)

Im Landkreis Altötting kam es zu einem schweren Unfall. Ein Nissan Micra nahm einem Audi die Vorfahrt - dann krachte es. An der deutsch-österreichischen Grenze kam es in letzter Zeit zu längeren Wartezeiten, weil die Bundesregierung Tirol zum Risikogebiet erklärt hatte.

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