Yvonne-Virus: Betäubungspfeile gegen ausgebüxte Kühe

Ruhmannsfelden - Das erinnert an Yvonne: Erst mit Betäubungspfeilen sind fünf ausgerissene Kühe in Niederbayern ruhiggestellt und wieder zurück zum Heimathof in Ruhmannsfelden gebracht worden.

Vielleicht war es das Yvonne-Virus: Die Tiere waren im Landkreis Regen aus ihrer Umzäunung ausgerissen und ließen sich vom Bauern nicht mehr einfangen. Polizei und Feuerwehr rückten aus, weil die Gefahr bestand, dass die Tiere über die Bundesstraße 11 laufen und Unfälle auslösen könnten, wie das Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing am Montag mitteilte.

So wurde Yvonne gefangen

Die entlaufenen Tiere hatten sich, wie die Suche am Sonntag ergab, bei einem anderen Bauernhof zu Artgenossen gesellt. Durch den langen Auslauf waren die Tiere jedoch hochnervös und konnten nur mit den Betäubungspfeilen nach und nach wieder gefügig gemacht werden. Der Eigentümer wurde durch eine besonders störrische Kuh leicht verletzt.

Erst vor wenigen Wochen hatte die Kuh Yvonne, die auch ausgebüxt war und sich fast 100 Tage in einem Waldstück im oberbayerischen Landkreis Mühldorf versteckt halten konnte, für Schlagzeilen gesorgt. Auch sie hatte betäubt werden müssen, bevor sie wieder eingefangen werden konnte.

dpa

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