Tödlicher Schuss: Bewährungsstrafe für Ex-Soldaten

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Gera - Mit einem Schuss hat ein früherer Soldat einen Kameraden in Afghanistan getötet. Dafür ist der 21-Jährige jetzt zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden.

Er habe die Waffe in Richtung seines Kameraden gehalten und bewusst den Abzugshebel betätigt, sagte der Vorsitzende Richter Martin Giebel am Mittwoch in Gera. Der 21-Jährige sei aber davon ausgegangen, dass die Pistole nicht geladen war. Der junge Mann wurde wegen fahrlässiger Tötung und Ungehorsam in besonders schwerem Fall verurteilt. Der Angeklagte habe gegen eine grundlegende Regel verstoßen: die Waffe nie auf einen Kameraden zu richten. Der Vorfall in einem Feldlager in der Unruheprovinz Baghlan hatte im vergangenen Jahr den Weihnachtsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) überschattet.

dpa

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