Brustimplantate: Gericht weist AOK-Klage ab

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Nürnberg - Der TÜV Rheinland muss vorerst nicht für die Behandlungskosten im Zusammenhang mit den gefährlichen Brustimplanten eines französischen Herstellers aufkommen. Das Gericht hat eine Klage der AOK abgewiesen.

Die Krankenkasse hatte vom TÜV Rheinland Schadenersatz von 50.000 Euro verlangt. Diese Kosten seien der AOK entstanden, um 27 versicherten Frauen die minderwertigen Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) wieder zu entnehmen.

Der TÜV Rheinland hatte bis 2010 die Produktionsprozesse der Firma PIP überprüft. Weltweit haben Chirurgen Schätzungen zufolge Hunderttausenden Frauen solche Silikonkissen implantiert, in Deutschland sind mehr als 5000 Frauen betroffen.

dpa

Lesen Sie dazu: Billige Brustimplantate: TÜV muss zahlen

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