Buhrufe für "Tannhäuser" in Bayreuth

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Ein Foto von den Proben

Bayreuth - Buhrufe und Pfiffe in Bayreuth: Die Inszenierung der Richard-Wagner-Oper "Tannhäuser" ist auch im zweiten Jahr auf nicht gerade euphorische Reaktionen gestoßen.

Auf ein Neues: Die im vergangenen Jahr beim Publikum gnadenlos durchgefallene Inszenierung der Richard-Wagner-Oper “Tannhäuser“ von Regisseur Sebastian Baumgarten ist bei den Bayreuther Festspielen am Samstag in die zweite Spielzeit gegangen. Wieder hat Baumgarten die Bühne mit einer Biogasanlage und sonstigen Kesseln, Fässern und Schläuchen ausstatten lassen (Bühnenbild: Joep van Lieshout). Die Zuschauer reagierten am Ende mit Buhrufen und Pfiffen, die Anhäufung von Regie-Einfällen war wohl schlichtweg zu viel.

Umjubelt wie immer am Grünen Hügel: Dirigent Christian Thielemann. Er hat die musikalische Leitung von Thomas Hengelbrock übernommen. Auch neu dabei in der Inszenierung ist Torsten Kerl als Tannhäuser, der hin- und hergerissen ist zwischen der leidenschaftlich-zügellosen Sphäre der Venus (Michelle Breedt) und der geordneten Welt der Landgrafen-Nichte Elisabeth (Camilla Nylund) auf der Wartburg. Die Sänger ernteten insgesamt großen Applaus, auch der Chor ist zurecht umjubelt worden. Die Festspiele enden am 28. August.

dpa

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