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„Club“ verliert Schlussakt gegen Schalke: Klauß sauer

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1. FC Nürnberg - FC Schalke 04
Rodrigo Zalazar (l) vom FC Schalke 04 jubelt mit seinem Kollegen Darko Churlinov (M) und Florian Flick über seinen Treffer zum 0:1. © Daniel Karmann/dpa

Der 1. FC Nürnberg beendet die Saison auf Platz acht. In der 2. Bundesliga wäre für die Franken aber mehr drin gewesen. Trainer Robert Klauß ist nach der Meister-Party des FC Schalke 04 sauer auf den Schiedsrichter.

Nürnberg - Robert Klauß verschwand erstmal in Richtung Kabine. Der Trainer des 1. FC Nürnberg war nach dem verlorenen Schlussakt in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den neuen Meister FC Schalke 04 sauer auf den Schiedsrichter. „Das war reiner Selbstschutz“, räumte Klauß auf der Pressekonferenz nach dem 1:2 (0:1) ein. Sonst würde er nach dem Schlusspfiff immer zuerst auf den Rasen laufen, diesmal wollte der „Club“-Coach dem Referee aber lieber aus dem Weg gehen.

Klauß nervte extrem, dass Mittelfeldspieler Lino Tempelmann nach einem Foul von Ko Itakura in der zweiten Hälfte ausgewechselt werden musste. Tempelmann verletzte sich ausgerechnet am letzten Spieltag am Innenband im Knie. „Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist“, berichtete Klauß und ergänzte in Richtung Schiedsrichter Sascha Stegemann sauer: „Ich beiße mir auf die Zunge.“

Mit einem Traumtor aus mehr als 50 Metern verzückte Rodrigo Zalazar in der 15. Minute die zahlreichen mitgereisten Schalker Fans unter den 50.000 Zuschauern. Noch in der eigenen Hälfte zog der Offensivspieler ab und überraschte den zu weit vor sein Tor geeilten Keeper Carl Klaus. Terodde knackte in der 88. Minute noch die 30-Tore-Marke, nachdem Lukas Schleimer (86.) den „Club“ auf ein spätes Remis hatte hoffen lassen.

Eine Woche nach dem bereits rechnerisch perfekt gemachten vierten Aufstieg in die Eliteklasse sicherte sich mit weitem Vorsprung Terodde die Torschützenkanone. Seine 30 Treffer machten ihn zum vierten Mal zum erfolgreichsten Stürmer der 2. Bundesliga.

Während die Schalker die Zweitliga-Meisterschale in Empfang nahmen, erlebte der „Club“ beim fünften sieglosen Spiel nacheinander den nächsten Dämpfer. Die Franken schlossen die Saison auf Tabellenplatz acht ab - ein Rang zwischen fünf und acht war auch das vor der Saison ausgegebene Ziel gewesen.

„Andere feiern zu sehen, macht keinen Spaß“, resümierte Klauß, dessen Verein vor dem Anstoß sechs Spieler verabschiedet hatte. Patric Klandt, Nikola Dovedan, Tom Krauß, Dennis Borkowski, Konstantin Rausch und Noel Knothe verlassen die Franken.

Die Schalker Fans konnten den Schlusspfiff und die anschließende Party gar nicht schnell genug herbeisehnen. Nach dem Wahnsinnstreffer von Zalazar Marke „Tor des Monats“ verfielen die königsblauen Spieler aber immer wieder in Passivität.

Vor allem nach dem Wechsel hatten die Nürnberger dicke Chancen gegen Ralf Fährmann, der für Martin Fraisl beginnen durfte. Enrico Valentini (64.) mit einem Lattentreffer, Nikola Dovedan (70.) und Florian Hübner (71.) waren jedoch nicht erfolgreich. Schleimer, aber eben auch Terodde, machten es besser. dpa

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