Falsch abgebogen

95-Jähriger erneut mit Mofa auf A3

Deggendorf - Störrisch, unbelehrbar oder wieder nur ein Versehen - zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ist ein 95-Jähriger mit einem Mofa auf der Autobahn 3 bei Deggendorf erwischt worden.

Ein 95-Jähriger Landwirt ist zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen mit einem Mofa auf der Autobahn 3 bei Deggendorf erwischt worden. Als der Mann aus Niederbayern das erste Mal mit der Mofa auf der Autobahn fuhr, drückte die Polizei ein Auge zu. Die Belehrung wirkte aber nicht lange: Dienstagabend wurde er auf dem Weg zu einem Volksfest erneut angehalten, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Vermutlich war er falsch abgebogen. “Als er seinen Fehler bemerkt hat, hat er alles richtig gemacht: Nicht umdrehen und ganz rechts weiterfahren bis zur nächsten Abfahrt“, sagte der Leiter der Verkehrsinspektion Deggendorf, Albert Weidinger.

Nun wird wohl das Landratsamt Deggendorf als Führerscheinbehörde den Gesundheitszustand des Landwirts unter die Lupe nehmen. Dabei geht es um die Frage, ob der 95-Jährige noch in der Lage ist, am Straßenverkehr teilzunehmen, betonte der Behördensprecher. Sollte dies nicht der Fall sein, wird die generelle Fahrerlaubnis entzogen - also auch fürs Auto. Bei der Kontrolle hatte er einen alten Führerschein der Klasse 4 vorgelegt. Dieser berechtigt ihn zum Fahren von Kleinkrafträdern mit einem Hubraum von 50 bis 125 Kubikzentimeter.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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