Delfinstreit in Nürnberg: Immer noch dicke Luft

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Die WDCS kritisiert den Platzmangel in der neuen Delfinlagune im Nürnberger Tierpark 

Nürnberg - Die neue Delfinlagune im Nürnberger Tierpark sorgt weiterhin für Probleme. Die Kritik der Delfinschutzorganisation WDCS schwächt nicht ab. Jetzt geht der Konflikt in die nächste Runde.

Zwischen dem Tiergarten Nürnberg und der Delfinschutzorganisation WDCS ist die Stimmung immer noch angespannt. Die Tierschützer hatten gerichtlich eine Akteneinsicht zur Delfinhaltung in Nürnberg erstritten. Karsten Brensing von der Organisation WDCS sagte am Donnerstag, man bemühe sich in Kooperation mit internationalen Universitäten um eine unabhängige Auswertung der Unterlagen. Verantwortliche des Tiergartens hatten das vor wenigen Tagen angezweifelt. Die Überprüfung des WDCS müsse zwingend negativ ausfallen, um die eingesetzten Spendengelder zu rechtfertigen, hatte Tiergartendirektor Dag Encke gesagt.

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“Natürlich ist meine ganz persönliche Überzeugung, dass Delfine in Zoos nicht artgerecht gehalten werden“, entgegnete Brensing nun. Ausschlaggebend dafür sei unter anderem die hohe Jungtiersterblichkeit der vergangenen Jahre gewesen. In Nürnberg hatte der Tiergarten vor wenigen Monaten eine neue Delfinlagune eröffnet.

dpa

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