Der Biber als Umweltschützer

Der Biber als Baumeister der Flussauen. Foto: Felix Heyder/Archiv
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Der Biber als Baumeister der Flussauen. Foto: Felix Heyder/Archiv

Eitting (dpa/lby) - Der Biber als Baumeister der Flussauen - Naturschützer haben die Bedeutung des Nagetiers für den dezentralen Hochwasserschutz gewürdigt. Von Bibern angelegte Feuchtgebiete bremsten die Flutwelle und kappten die Hochwasserspitze, hieß es am Freitag bei einem Besuch der Isarauen nahe Erding. "Biber sind unsere wichtigsten Verbündeten, um den fortschreitenden Verlust bedrohter Tier- und Pflanzenarten zu verhindern", erläuterte der Vorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern (BN), Hubert Weiger, in Eitting.

Er besichtigte dort zusammen mit Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) einen vom Biber gestalteten Abschnitt der Isarauen. Keine zweite Tierart schaffe anderen Pflanzen und Tierarten so viel Lebensraum. "Vom Biber angelegte Feuchtgebiete sind viel artenreicher und kostengünstiger als jedes vom Menschen angelegte Biotop", meinte Weiger. In Zeiten der Klimaveränderung sei der vom Biber geschaffene Wasserrückhalt unverzichtbar.

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