Zulassungen für Züge erteilt

Doch kein Bahn-Chaos zwischen München und Kufstein?

München - Am kommenden Sonntag stellt die Deutsche Bahn ihren Fahrplan um. Zu dem befürchteten Verkehrschaos hätte es auch zu wenig Züge gegeben. Nun sind die Betriebsgenehmigungen erteilt worden.

Zwei Tage vor der Übernahme des Bahnbetriebs von München nach Salzburg und Kufstein hat die private Bayerische Oberlandbahn (BOB) doch noch die Zulassung ihrer neuen Züge erhalten. Das Eisenbahnbundesamt (EBA) erteilte am Freitag die Betriebsgenehmigung für 20 von 35 der bei dem Berliner Hersteller Stadler Pankow bestellten Regionalzüge. Damit kann zum Start des Winterfahrplans am Sonntag wenigstens gut die Hälfte der Elektrotriebwagen eingesetzt werden. Bis zuletzt hatten einige der vom EBA geforderten Nachweise gefehlt. „Wir freuen uns sehr über die Nachricht“, sagte Stadler-Pankow-Geschäftsführer Michael Daum zu der Last-Minute-Entscheidung.

Die Züge sind nach Herstellerangaben sparsam, spurtstark und bis zu 160 Stundenkilometer schnell. Zu dem Nahverkehrsnetz bis nach Österreich, das die zum französischen Veolia-Transdev-Konzern gehörende BOB von der Deutschen Bahn (DB) übernimmt, gehört auch die Linie von München über Holzkirchen nach Rosenheim. Weil nicht alle neuen Züge zum Betriebsstart zur Verfügung stehen, gilt vorerst ein eingeschränkter Fahrplan. Die BOB bedient bereits die Linien von München nach Bayrischzell, Tegernsee und Lenggries.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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