Fluss wieder freigegeben

Donau nach Havarie zwischenzeitlich gesperrt

Osterhofen - Nach einer Schiffshavarie war die Donau bei Osterhofen (Landkreis Deggendorf) zwischenzeitlich gesperrt.

Wie die Polizei am Freitagabend mitteilte, geriet ein Schubverband mit der Schraube in ein Stahlseil. Das 185 Meter lange Schiff, das Raps geladen hatte, wollte an einem Schiffsbagger vorbeifahren. Wegen des sehr niedrigen Wasserstandes geriet der Schubverband jedoch zu nahe an diesen und verfing sich mit der Antriebsschraube in einem Stahlseil. Diese wickelte sich dann um die Schraube. Das Schiff war seitdem nicht mehr zu manövrieren. Die Schifffahrt auf der Donau war zunächst zwischen Osterhofen und Deggendorf gesperrt. 

Donau am Samstag wieder freigegeben

Nach der Havarie ist die Donau bei Osterhofen (Landkreis Deggendorf) wieder frei. Wie die Polizei mitteilte, wurde das havarierte Schiff noch in der Nacht nach Deggendorf geschleppt. Im Anschluss suchten Polizeitaucher die Unglücksstelle ab, ohne jedoch etwas zu finden. Der Fluss wurde am Samstagmittag wieder freigegeben.

Das 185 Meter lange Schiff hatte sich in der Nacht im Stahlseil eines abgestellten Kiesbaggers verfangen und trieb manövrierunfähig auf dem Fluss. Ursache des Unfalls war nach Polizeiangaben der niedrige Wasserstand der Donau. Weder Baggerführer noch Kapitän hätten sich falsch verhalten, sagte ein Sprecher.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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