In Augsburg vor Gericht

Doppelmord an Frauen: Angeklagter schweigt weiter

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Der 31-jährige Mann muss sich vor dem Augsburger Landgericht verantworten.

Zu Beginn des Prozesses um einen Raubmord an zwei Frauen hat der Angeklagte weiterhin keine Angaben gemacht.

Augsburg - Der 31 Jahre alte Nachbar der Opfer hatte zuvor auch bei der Kripo zu den Vorwürfen geschwiegen. Sein Verteidiger Walter Rubach sagte am Mittwoch in dem Verfahren vor dem Augsburger Landgericht, dass sein Mandant sich nicht zu dem Verbrechen an dem lesbischen Paar äußern werde.

Staatsanwältin Martina Neuhierl führte bei der Verlesung der Anklage aus, dass der 31-Jährige aus Habgier die 49 und 50 Jahre alten Frauen umgebracht habe. Er sei hoch verschuldet gewesen und habe mit den Bankkarten der vermögenden Opfer deren Konten plündern wollen. Deswegen habe er die beiden Frauen mit mehreren Dutzend Messerstichen im Dezember 2016 umgebracht und die Leichen in der Nähe verscharrt.

Die Sonderkommission hatte damals nach wenigen Tagen den Nachbarn festgenommen. Erst später wurden die vergrabenen Leichen entdeckt. Wegen des Schweigens des Angeklagten steht der Strafkammer ein aufwendiger Indizienprozess bevor. Es sind 16 Verhandlungstage bis 6. Dezember geplant.

dpa

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