Ehemann mit Axt erschlagen: Frau verurteilt

Deggendorf - Im Februar hatte sie ihrem Ehemann mit einer Axt den Schädel eingeschlagen - für ihre Tat hat das Landgericht Deggendorf die 48 Jahre alte Geschäftsfrau am Freitag wegen Mordes zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Da die psychisch kranke Frau aus dem niederbayerischen Viechtach vermindert schuldfähig ist, erhielt sie nicht die Höchststrafe lebenslang. Die Frau sei von der Strafkammer auch in eine Psychiatrie eingewiesen worden, berichtete ein Sprecher des Landgerichtes.

Die 48-Jährige aus dem Landkreis Regen hatte sich eine Axt gekauft und ihren schlafenden Partner damit erschlagen. Danach rief sie selbst die Polizei und legte sofort ein Geständnis ab.

Auslöser für die Bluttat war den Ermittlungen zufolge, dass sich der gleichaltrige Ehemann von ihr trennen wollte. Bereits vor dem Prozess wurde die Angeklagte vorläufig in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen. Eine Gutachterin hatte in dem Prozess erklärt, dass die Frau ohne Behandlung weitere Straftaten begehen könnte.

Das Urteil wurde sofort rechtskräftig, da Staatsanwaltschaft und Verteidigung auf Rechtsmittel verzichteten. 

dpa

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