Kripo ermittelt

Tod einer Rentnerin bleibt rätselhaft

+

Nürnberg - Die Polizei rätselt über den Tod einer 72-jährigen Rentnerin. Eines schließt die Kripo jedoch weitgehend aus.

Der Tod einer erschossen aufgefundenen Nürnberger Rentnerin bleibt weiterhin rätselhaft. Auch einen Tag nach der Entdeckung der Leiche in ihrem Haus sei noch unklar, ob es sich um einen Unfall, ein Verbrechen oder einen Suizid handelt, teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Den Leichnam der 72-Jährigen hatte am Vortag ein Notarzt im Reihenhaus des Rentner-Ehepaars entdeckt.

Erschwert würden die Ermittlungen der Polizei dadurch, dass der 71-jährige Ehemann noch immer nicht vernehmungsfähig sei. Der schwer kranke Rentner war am Donnerstag mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht worden. Wegen seiner Erkrankung sei er kaum in der Lage zu sprechen, sagte der Polizeisprecher. Man hoffe nun, dass man ihn zu schriftlichen Äußerungen bewegen könne.

Der Ehemann der Frau besitzt nach Erkenntnissen der Kripo mehrere Schusswaffen samt Waffenschein. Zur Frage, ob dabei eine der Waffen im Zusammenhang mit dem Vorfall benutzt wurde, wollte sich die Polizei nicht äußern. Allerdings schließen die ermittelnden Kripobeamten weitgehend aus, „dass ein Fremder in das Reiheneckhaus eingedrungen ist und die Frau getötet hat“.

dpa

Meistgelesene Artikel

Wie im Tatort: Häftling flüchtet - Verfolgungsjagd in Landsberg 

Landsberg - Ein Wettrennen mit Polizeibeamten, umfahrene Straßensperren und ein Warnschuss: Ein betrunkener JVA-Freigänger zettelte in Landsberg eine …
Wie im Tatort: Häftling flüchtet - Verfolgungsjagd in Landsberg 

Explosion am Tegernsee - Haus von Feuerwehr und BRK brennt

Bad Wiessee - In einer Rettungswache am Tegernsee hat sich eine gewaltige Explosion ereignet. Dabei wurden am Montag zwei Männer schwer verletzt, …
Explosion am Tegernsee - Haus von Feuerwehr und BRK brennt

Notrufbeamter wimmelt Anrufer ab - 6000 Euro Strafe für Polizisten

Augsburg - Obwohl ein Jugendlicher bei einem Polizisten einen Notruf absetzte, schickte dieser keine Streife zur Hilfe. Der Beamte muss jetzt 6000 …
Notrufbeamter wimmelt Anrufer ab - 6000 Euro Strafe für Polizisten

Kommentare