Tod einer Schülerin: Angeklagter rastet aus

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Am 15. März soll das Urteil fallen.

Coburg - Der Angeklagte im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Schülerin in Coburg hat zugegeben, das Mädchen aus Wut über Demütigungen erschlagen zu haben.

 Zwar hatte der 21 Jahre alte Mann bereits zum Prozessauftakt im Januar gestanden, die 16-Jährige mit Hammerschlägen und Messerstichen in seiner Wohnung im Streit umgebracht zu haben. Doch das Motiv war zunächst zweifelhaft. Am Montag ließ der Angeklagte seinen Anwalt vor Gericht verlesen, dass Demütigungen nach missglücktem Sex der Auslöser gewesen seien. Die 16-Jährige habe ihn als „Schlappschwanz“ beschimpft.

Das Geständnis bestätigt die Einschätzung eines Gutachters, der die Tat als Sexualdelikt eingeordnet hatte. Nach den Demütigungen kam es nach Angaben des Angeklagten zum Streit, in dessen Verlauf er die Frau getötet habe.

Das Opfer galt im April 2011 zunächst als vermisst. Erst als alle Spuren zum Angeklagten führten, gestand er den Ermittlern, dass er die Leiche in einem Waldstück versteckt hatte. Der junge Mann und das Opfer hatten sich erst wenige Stunden vor der Tat über das Internet-Netzwerk Facebook kennengelernt. Die Plädoyers werden an diesem Donnerstag erwartet, ein Urteil soll am 15. März fallen.

lby

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