Einsätze in Bayern: Explosion und tödliche Stürze

München - Mehrmals wurden die Rettungskräfte am Wochenende zu Notfällen in Bayern gerufen. Mindestens ein Mann kam bei den Unfällen ums Leben, ein anderer wurde schwer verletzt.

Die Einsatzkräfte in Bayern mussten am Wochenende unter anderem wegen einer Explosionen und drei schweren Stürzen ausrücken. Dabei kam ein Mann ums Leben. Der 30 Jahre alte Arbeiter war beim Schweißen an einer neuen Fußgängerbrücke im Landkreis Deggendorf sechs Meter in die Tiefe gestürzt. Wie die Polizei in Straubing am Samstag mitteilte, fiel die Arbeitsplattform, auf der der 30-Jährige stand, auf die Erde. Möglicherweise sei ein fehlender Sicherungsbolzen Ursache für dem Absturz gewesen.

Ein dreijähriges Mädchen ist am Samstag im Krankenhaus gestorben, nachdem es am Donnerstag im Landkreis Günzburg in einen Bach gefallen war.

Lebensgefährlich verletzt hat sich ein 21 Jahre alter Mann bei einem Sturz aus großer Höhe in einem Einkaufszentrum in Regensburg am Samstag. Wie die Polizei mitteilte, war die Ursache und die genau Höhe des Sturzes zunächst unklar. Bei dem Sturz wurde auch ein 49 Jahre alter Mann leicht verletzt.

Ein 23 Jahre alter Mann ist in Aschau im Chiemgau (Landkreis Rosenheim) von einem Hotelbalkon sechs Meter in die Tiefe gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, versuchte der Mann am frühen Sonntagmorgen vermutlich über die angelehnte Balkontür in sein Hotelzimmer zurückzukehren, nachdem die Zimmertür hinter ihm ins Schloss gefallen war. Die Beamten gehen davon aus, dass er vom Balkon des Hotelflurs aus über eine Trennwand steigen wollte. Er stürzte dabei auf ein Vordach, rutschte von dort weiter nach unten und fiel auf die Straße vor dem Hotel. Schwer verletzt lief er einige hundert Meter, wo er von Passanten aufgegriffen wurde.

Auch ein Hund fiel beim Sonntagsspaziergang in ein fünf Meter tiefes Bohrloch einer Baustelle und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Nach Angaben der Feuerwehr in Nürnberg zogen die Rettungskräfte den Mischling „Jeckie“ mit einer Schlinge um die Vorderpfoten aus dem nur 50 Zentimeter breiten Loch. Die Rettung überstand „Jeckie“ offensichtlich unversehrt, heißt es in der Mitteilung der Feuerwehr: Er setzte seinen Spaziergang sofort fort.

Bereits am Freitag ist bei einer Explosion in einer Autowerkstatt in Bad Reichenhall ein Schaden von mehr als 100 000 Euro entstanden. Nach Angaben der Polizei vom Samstag war die Ursache der Explosion zunächst unklar. Verletzte gab es bei dem Vorfall nicht. Das Gebäude wurde durch die Explosion stark beschädigt, Teile der Werkstatt stürzten ein.

dpa

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