Einzelhändler in Bayern wollen Flüchtlinge ausbilden

München (dpa/lby) - Auf der Suche nach dringend benötigtem Personal setzt der Einzelhandel in Bayern Hoffnungen in die Ausbildung von Flüchtlingen. Sie könnten helfen, den großen Fachkräftemangel zu lindern, teilte der Handelsverband Bayern am Donnerstag in München mit. Viele Betriebe seien bereit, Flüchtlingen ein Praktikum, eine Ausbildung oder eine Beschäftigung anzubieten, schreckten allerdings vor bürokratischen Hindernissen zurück. Außerdem dürfe es keine Abschiebung in und nach der Ausbildung geben, damit die Firmen Planungssicherheit hätten.

Viele Einzelhändler in Bayern klagen seit langem über die schwierige Suche nach Personal. Vom Auszubildenden bis zum Filialleiter werden überall Verkäufer gesucht. Vor allem in Regionen mit einer guten Arbeitsmarktlage ist die Suche nach gut ausgebildeten Mitarbeitern für die Geschäfte extrem schwierig. Insgesamt beschäftigen die bayerischen Einzelhändler rund 335 000 Mitarbeiter.

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