Nach Felssturz vor fünf Jahren

Endlich wieder offen: Besucheransturm auf lange gesperrte Schlucht bei Neuschwanstein

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Wieder begehbar: Die Pöllatschlucht.

Eine mehrere Jahre lang geschlossene Schlucht bei Schloss Neuschwanstein ist gleich nach der Wiedereröffnung zur Besucherattraktion geworden.

Schwangau - „Über 3000 Personen sind in der ersten Woche durch die Pöllatschlucht gewandert“, sagte Hannes Bruckdorfer von der Gemeinde Schwangau (Landkreis Ostallgäu). Mehr als 500 Treppen führen in das Idyll mit zahlreichen kleinen Wasserfällen und dem 30 Meter hohen Pöllat-Wasserfall.

Fünf Jahre lang war der Abgang nach einem Felssturz gesperrt. Geologen und Ingenieure verbesserten in dieser Zeit die Sicherheit. Unter anderem wurde ein Felsüberhang mit einem Gewicht von etwa 1000 Tonnen gesprengt, ein neuer Metallsteg gebaut und ein Fangzaun für bröckelnde Steine errichtet. Um Unfälle durch Steinschläge zu vermeiden, werden künftig die Bewegungen am Felsen mit Messtechnik überwacht. Die Sanierungsarbeiten kosteten mehr eine halbe Million Euro.

In diesem Jahr eröffnet zudem am Fuße des Schlosses ein Hotel, das die Strahlkraft seines Namens nutzen will. Ob der Betreiber das darf, müssen Juristen prüfen. Im Süden des Freistaats drohen jetzt durch starke Regenfälle Erdrutsche und Sturzfluten, wie Merkur.de* berichtet.

dpa

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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