Kritik an chaotischenAuswüchsen

Erzbischof Schick: Lichterprozession statt Halloween

Bamberg - Bambergs Erzbischof Ludwig Schick kann mit Halloween nicht viel anfangen und rät zu christlichen Alternativen. Diese Ideale würden Jugendliche auch vor Extremismus schützen.

„Man kann auch feiern und Spaß haben mit einem Martinsumzug, einer Nikolausfeier oder einer Cäcilia-Lichterprozession“, erklärte Schick am Mittwoch in Bamberg. Er kritisierte zugleich die „chaotischen Auswüchse“ mancher Halloween-Partys.

Auch Allerheiligen, der Tag nach dem Geisterspuk, könne lustig und zugleich sinnvoll gestaltet werden, meinte der katholische Oberhirte.

Heilige wie Franz von Assisi und Mutter Teresa hätten große Ideale vorgelebt. Weil es an solchen Idealen fehle, seien vor allem Jugendliche und junge Erwachsene anfällig für Salafisten-Propaganda und braune Parolen. Schicks Vorschlag: „In der Familie, im Kindergarten, in der Schule und in den kirchlichen Jugendgruppen sollten deshalb verstärkt Ideale anhand von vorbildlichen Persönlichkeiten vermittelt werden.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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