Trotz verbesserter Konjunkturlage

Experten: Knapp 300.000 Arbeitslose in Bayern

Nürnberg - Trotz verbesserter Konjunkturlage ist die Zahl der Arbeitslosen in Bayern nach Experteneinschätzung zum Jahresanfang auf knapp 300.000 gestiegen.

Dies wären rund 48 000 mehr als im Dezember, aber gut 4000 weniger als vor einem Jahr.

„Wir erleben im Januar den normalen saisonalen Anstieg - und der fällt zum Jahresbeginn halt immer etwas stärker aus. Ansonsten präsentiert sich der Arbeitsmarkt aber robust“, erklärte ein Arbeitsmarktexperte im bayerischen Arbeitsministerium. Die offiziellen Zahlen will die bayerische Regionaldirektion der Bundesagentur am Donnerstag (29. Januar) bekanntgeben.

Nach Angaben des Fachmanns führen neben dem frostigen Winterwetter, das auf vielen Baustellen zu witterungsbedingten Zwangspausen führe, auch das Ende des Weihnachtsgeschäfts zu Stellenverlusten. Auch sei das Jahresende ein beliebter Kündigungstermin. Die Betroffenen bräuchten dann oft etwas Zeit, um eine neue Stelle zu finden. In dieser Zeit meldeten sich viele erst einmal arbeitslos. Auf der anderen Seite dürften der niedrige Ölpreis und der Wertverlust des Euros auch in Bayern für einen Konjunkturschub sorgen, von dem auch der Arbeitsmarkt profitieren werde, urteilte der Experte.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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