Fall Wölfl: Staatsanwaltschaft prüft Akten des Landratsamts

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Heinz Wölfl

Regen/Deggendorf - Die Korruptionsermittlungen nach dem Selbstmord des Regener Landrats Heinz Wölfl nehmen an Fahrt auf. Jetzt sind die Akten im Landratsamt an der Reihe.

Beauftragte der Staatsanwaltschaft Deggendorf hätten im Regener Landratsamt Akten gesichtet und Dokumente zur Mitnahme ausgehändigt bekommen, sagte der Sprecher des Landratsamtes, Anton Weghofer, am Donnerstag. Vertreter der Staatsanwaltschaft seien bereits am Vortag im Landratsamt gewesen. Zum Umfang der mitgenommenen Dokumente wollte Weghofer keine Angaben machen.

Der Schritt der Ermittler war von der Behörde bereits erwartet worden und kann als üblicher Vorgang bei derartigen Ermittlungen eingestuft werden. Das Landratsamt hatte am Mittwoch volle Unterstützung bei den Ermittlungen signalisiert. Die Staatsanwaltschaft hatte am selben Tag offiziell ein Ermittlungsverfahren aufgenommen. Ermittelt wird wegen Verdachts der Vorteilsgewährung und der Bestechung. Wölfl hatte sich im August das Leben genommen. Er war bei privaten Gläubigern verschuldet. Die Staatsanwaltschaft geht inzwischen davon aus, dass die nach Wölfls Tod veröffentlichten anonymen Korruptionsvorwürfe begründet sind.

dpa

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