Bei Scheunenbrand gestorben

Falsche Warnung: Stier war nicht ausgebüxt, sondern tot

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Trauriges Ende für den Stier: Er starb in den Flammen des Scheunenbrands.

Mindelheim - Tagelang haben sie den ausgebüxten Stier gesucht, jetzt kam heraus: Das Rind lebte gar nicht mehr. Es war bei einem Scheunenbrand ums Leben gekommen.

Die Warnung vor einem möglicherweise aggressiven Stier im Unterallgäu hat sich als Fehl-Alarm herausgestellt. Die Polizei hatte nach einem Scheunenbrand am vergangenen Samstag in Mindelheim, bei dem das Tier ausgebüxt sein sollte, tagelang nach dem Stier gesucht.

Wie der Bauer am Donnerstag der Polizei mitteilte, war das Rind allerdings bei dem Feuer ums Leben gekommen. Zunächst hatte der Eigentümer vermutet, dass der Stier beim Heraustreiben der Rinder aus dem brennenden Stall weggelaufen ist. Er hatte die Bevölkerung davor gewarnt, sich dem Stier zu nähern.

Die Kripo berichtete am Donnerstag, dass die Ursache des Brandes mit etwa einer halben Million Euro Schaden weiterhin unklar ist. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Grund für das Feuer wegen der Zerstörung des Stalls möglicherweise auch nicht herausgefunden werden kann. Von den rund 70 Rindern in dem Stall waren 3 bei dem Feuer umgekommen.

dpa

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