FCN-Aufsichtsratschef: Geisterspiele wären Herausforderung

Thomas Grethlein
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Thomas Grethlein, Aufsichtsratsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg.

Aufsichtsratschef Thomas Grethlein vom 1. FC Nürnberg hat vor der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vor erneuten Geisterspielen im Profi-Fußball gewarnt. „Eine Rückkehr der Geisterspiele wäre eine schwer zu meisternde Herausforderung“, sagte der 63-Jährige den „Nürnberger Nachrichten“ und der „Nürnberger Zeitung“ (Mittwoch) mit Blick auf die finanzielle Situation des Zweitligisten.

Nürnberg - Im Vergleich zu Grethleins Amtsantritt 2014 sei der FCN finanziell zwar besser aufgestellt, „aber durch die Folgen der Pandemie werden wir wieder in eine Richtung gedrängt, von der wir dachten, das erleben wir nie mehr.“

Die Sportwelt blickt an diesem Donnerstag gebannt auf die MPK. Dann soll über neue Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie entschieden werden, die auch den Profi-Fußball betreffen könnten. Eine verpflichtende 2G-Regelung für Stadion-Besucher dürfte kommen - dann hätten ausschließlich Genesene und Geimpfte Zutritt. Eine Rückkehr zu Geisterspielen scheint hingegen unwahrscheinlich. dpa

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